US Währung

 

Der United States Dollar (USD, Symbol: $), oft abgekürzt als US-Dollar, ist die Währung der Vereinigten Staaten. Ein Dollar wird in 100 Cent unterteilt (Symbol: ¢). Er wurde auch von einigen anderen Staaten als Währung eingeführt, und zwar auf den Britischen Jungferninseln, in Ecuador, in El Salvador, in Panama, in Mikronesien sowie auf Palau und in Osttimor. Umgangssprachlich wird er als Greenback (wegen der Farbe der Banknoten) oder auch als Buck bezeichnet. Der Dollar ist frei konvertibel, das heißt, sie darf von In- wie Ausländern unbegrenzt in andere Währungen umgetauscht werden.
Das Motto E Pluribus Unum (zu deutsch: „aus vielen Eins“) befindet sich seit 1786 auf allen Münzen und Geldscheinen. Einige Jahrzehnte später, 1873, wurde mit der Umsetzung der Coinage Act of 1864 auf dem Zwei-Cent-Stück die Inschrift In God We Trust (zu deutsch: „Wir vertrauen auf Gott“) hinzugefügt.
Gedruckt werden die Banknoten vom Bureau of Engraving and Printing. Die Münzprägung besorgt die United States Mint.

Geschichte

Ursprünglich existierten Golddollars als Kurantmünzen im Rahmen der offiziellen Goldstandardwährung seit 1900. Vorher geprägte Golddollars hatten einen abweichenden Kurs zum Silberdollar zur vormalig geltenden Silberstandardwährung. Ab 1900 waren dann alle geprägten Silberdollars und deren Teilstücke bis zum 1-Cent-Stück Scheidemünzen. Es gab weiterhin auch Quarter-, Half- und Double-Eagle-Münzen und zeitweise auch 1- und 3-Dollar-Goldmünzen. 1915 gab es einmalig noch eine 50-Dollar-Gedenkmünze in geringer Auflage.
Ab 1933 war der US-Dollar nur noch im kommerziellen zwischenstaatlichen Handel durch Gold gedeckt. Ab dem 9. März 1933 war der private Goldbesitz (mit wenigen Ausnahmen) über 100$ in Gold durch die „Executive Order of the President of The United States 6102 (von Franklin Roosevelt)“ verboten und damit die Einlösbarkeit nichtgoldener Zahlungsmittel in Währungsgoldmünzen für Private aufgehoben worden. Sämtliche „Eagle-Goldmünzen“ wurden daraufhin eingezogen bzw. beschlagnahmt. Dieses 1933 erlassene private Goldbesitzverbot, was sich auch auf private Goldbarren bezog, wurde 1976 wieder aufgehoben.
Die Vereinigten Staaten garantierten ab 1933 nur noch im kommerziellen zwischenstaatlichen Handel, jederzeit 35 US-Dollar gegen eine Unze Feingold einzutauschen. Diese Garantie wurde 1944 durch ein Abkommen erneuert. Am 17. März 1969 hoben sieben Notenbanken Europas nach einer Blitzkonferenz mit den Vereinigten Staaten diese Garantie auf und tauschten keine Papier-US-Dollars mehr in Gold, entgegen dem Wortlaut auf der Geldnote der Golddollar. Bereits 1960 überstiegen die US-Dollar-Vorräte in Europa und Japan die amerikanischen Goldreserven. Am 15. August 1971 wurde schließlich gemeldet, die Nixon-Regierung habe außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen, um die amerikanische Wirtschaft zu „schützen“, indem der Präsident einseitig die Möglichkeit aufhob, den Dollar in Gold umzutauschen. Danach verlor der Dollar am Gold gemessen innerhalb von drei Jahren so stark an Wert, bis er nur noch ein Fünftel seines ursprünglichen Wertes in Gold wert war. Heute ist er wie alle anderen Papierwährungen eine nur auf Vertrauen basierende Währung (Fiat Money). Den bisherigen historischen Tiefststand erreichte der US-Dollar am 15. Juli 2008 mit einem Euro-Kurs von 1,5990 Dollar. Der historische Höchststand des US-Dollars, seit Einführung des Euro, wurde am 26. Oktober 2000 mit 0,8252 Dollar verbucht.

Internationale Bedeutung

Spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg gilt der US-Dollar als weltweite Leitwährung und löste fortan das Britische Pfund als leitende Währung an den Märkten weitgehend ab. Dennoch würde ein Eintritt des Vereinigten Königreiches und damit des zweitwichtigsten Börsenplatzes London zur Europäischen Gemeinschaftswährung Euro die Position des Dollars als Leitwährung deutlich schwächen.
In einigen Staaten der Welt ist der US-Dollar inoffizielle Zweit- oder Nebenwährung und man kann in Geschäften oder Hotels mit US-Dollar bezahlen, ohne in die Landeswährung umwechseln zu müssen. Rohstoffe am Weltmarkt, insbesondere Erdöl, werden in dieser Währung gehandelt (Petrodollar).
Im Jahr 2003 betrug der Anteil der US-Dollar-Transaktionen an den Devisenmärkten 50 Prozent gegenüber 25 Prozent in Euro und je 10 Prozent in Pfund Sterling und japanischen Yen.

Spitznamen

Allgemein wird ein Dollar als buck bezeichnet. Der Begriff leitet sich vermutlich vom dem verkürzten Begriff bugskin für Wildlederfell her, welches in den amerikanischen Gründerjahren als Zahlungsmittel galt. 100 Dollar werden mit large umschrieben, 1000 Dollar werden oft als Grand (bzw. G) bezeichnet.
Auch die Banknoten tragen Spitznamen: Die 1-Dollar-Note wird als single, die 2-Dollar-Note als deuce und die 5-Dollar-Note als fin oder fiver bezeichnet. Die 10-Dollar-Note trägt den Namen sawbuck, der 20er wird double sawbuck genannt.
Manchmal werden die Noten auch mit den Namen der auf den Vorderseiten abgebildeten Personen beispielsweise George, Tom oder Frank bezeichnet.
Gelegentlich werden die Noten auch mit dead presidents (tote Präsidenten) umschrieben, da der auf der 10-Dollar-Note abgebildete Alexander Hamilton und der auf der 100-Dollar-Note abgebildete Benjamin Franklin keine Präsidenten waren.

Münzen

Seit 1999 gibt es in den USA Quarters als Gedenkmünzen, die 50 State Quarters. Auf der Vorderseite ist ein modifiziertes Abbild George Washingtons zu sehen, auf der Rückseite sind Motive der einzelnen Staaten geprägt. Momentan sind drei verschiedene Ein-Dollar-Münzen im Umlauf: Zum einem ist dies die Ein-Dollar-Münze, auf welcher Susan B. Anthony abgebildet ist. Die Münze wurde 1979 eingeführt, erwies sich aber als sehr unpopulär. Die für eine Münze ungewöhnliche leicht eckige Form stieß auf Skepsis. Weiterhin hat die Münze die gleiche Farbe und annähernd gleiche Größe wie der Quarter, was zu Verwechslungen führte. Somit blieb der Ein-Dollar-Schein das weitaus beliebtere Zahlungsmittel. Die reguläre Prägung dieser Ein-Dollar-Münze wurde 1980 wieder eingestellt. Sonderprägungen gab es im Jahr 1981 und 1999.
Im Jahr 2000 wurde ein neuer Versuch gestartet, eine Ein-Dollar-Münze zu etablieren.

 Diese neue Münze zeigt die Shoshonin Sacagawea. Diese Münze ist golden und ist daher gut von den anderen Münzen zu unterscheiden. Weiterhin hat sie die traditionelle runde Form. Dennoch wurde auch diese Münze von den US-Amerikanern nicht akzeptiert. In Ecuador ist sie hingegen sehr verbreitet, da das Sacagawea-Portrait einer ecuadorianischen Hochlandindianerin ähnelt.

Am 15. Februar 2007 wurde eine dritte Generation einer Ein-Dollar-Münze, der Präsidentendollar, eingeführt. Auf der Wertseite ist die Freiheitsstatue zu sehen. Auf der Bildseite werden in einem Abstand von drei Monaten neue Münzen mit den Gesichtern der verstorbenen Präsidenten ausgegeben. Die erste Münze bildet folglich George Washington ab, drei Monate darauf wurde die Ein-Dollar-Münze mit dem Portrait von John Adams ausgegeben. Auch diese Münze ist golden. Im normalen Zahlungsverkehr ist die Münze immer noch eher selten anzutreffen und wird nicht von allen Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert.

 Stückelung

Die Münzen und Banknoten werden in folgende Einheiten gestückelt:

Münzen   (in US-Dollar)   
0,01  
0,05
0,10
0,25
0,50
1


Banknoten (in US-Dollar)
1
2
5
10
20
50
100   

50 State Quarters Edition - jetzt nur für 159,95€!

Nach 10 Jahren ist endlich die vollständige Sammlung aller 50 State-Quarters erhältlich.
Seit 1999 wurde alle 10 Wochen eine neue 25-Cent-Münze („Quarter-Dollar“) mit
individueller Prägung aus einem jeweils anderen Bundesstaat der USA herausgegeben.
Für jeden der fünfzig Bundesstaaten gibt es nun einen eigenen, individuell gestalteten
Quarter! Die Münzen wurden in der gleichen Reihenfolge ausgegeben, in der die
einzelnen Bundesstaaten den Vereinigten Staaten von Amerika beigetreten sind.
Sie zeigen eine große Vielfalt an für die einzelnen Bundesstaaten charakteristischen
Motiven in hochwertigstem Design. Die Darstellung auf der Rückseite der Münzen
verweist immer auf den jeweiligen Bundesstaat und zeigt eine Tradition, ein
geschichtliches Ereignis oder ein für den Bundesstaat typisches Symbol.
In USA war das 50 State-Quarters-Programm ein riesiger Erfolg. Durch die Sammlung
von Münzen aus dem „State-Quarters-Programm“ wurde bisher ein geschätzter Gewinn
von ca. 4,6 Milliarden US-Dollar für die US-Mint erzielt!
Repräsentativ aufbewahrt wird diese erstmals verfügbare, einzigartige
Komplettkollektion in einer eigens dafür entwickelten, hochwertigen Holzkassette.

Besonderheit: Alle Münzen sind individuell gekapselt und in einer
hochwertigen Holzmünzkassette aufbewahrt.

Nominale: 50 US State Quarters

Erhaltung: Unzirkuliert

Preis:

159,95 €
199,90 € - 24 Karat vergoldete Version

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