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Archive for Januar, 2011

Interview with Pulitzer Prize entry author Dr. Aura Imbarus: “I started with 400$ in my bank account!”

Aura, please introduce yourself.

I was born and raised in Transylvania, in Sibiu, Hermannstadt, a city that was named Cultural Capital of Europe in 2007, and was considered by Forbes the 8th most idyllic place to live in Europe. Surrounded by nature, legends and folktales, I grew up in a Romanian family of Greek roots, who mixed with Germans and Hungarians; the family’s name was mentioned by prime ministers and famous historian in the annals of history.

The Imbarus family was stripped of its properties, acres of arable land, green pastures and orchids, houses and money, their carriage transportation businesses, and order to join the Communist Party, like many other families. My Dad never yield while my uncles crossed the borders illegally, being caught and sent to Gherla, the most notorious prisons for political detainees. Our family was blacklisted for having ties with the west, Western Germany where my uncles, after a successful escape, settled down and talked against the regime on Free Europe Radio Station.

Even if life during the Communist regime was harsh with rationed food, electricity and gas being monitored while the quota per family was cut down to the bare minimum, with the vision of long lines of people waiting as early as 3am to buy a liter of milk and a loaf of bread for their whole family, I was given an early education and care by my amazing grandparents and my parents. They taught me to be myself, no matter what, to believe in a brighter tomorrow and to educate myself to become “somebody.” I had their wholeheartedly support in being a rebel in the way I dressed myself, using my own creations, I dyed my hair in pink and green, and I thought and acted accordingly.

Aura

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Interview mit Astrid E. Senior: “Ich wollte niemals in die USA ziehen.”

Stell dich am besten zunächst kurz vor, wer du bist, was du machst, woher du kommst, wo du jetzt wohnst, wie alt du bist etc.

Mein Name ist Astrid E. Senior, ich bin in der PR und Kommunikationsbranche und als Transition Coach mit Schwerpunkt Relocation und Re-entry selbständig tätig. In meiner Freizeit betreibe ich eine kleine Hühnerfarm und ein “Bed and Breakfast”, www.vistasverde.com. Ich bin Deutsche und bevor ich in die USA zog, habe ich in Kopenhagen, Dänemark, gewohnt. Ich bin fast 46 Jahre jung. (weiterlesen…)

“What we are eating” – Das is(s)t Amerika

” McDonald’s, Coca Cola, Big Mac!” So oder so ähnlich wird wohl die erste Assoziation vieler Leser sein, wenn Sie amerikanische Essgewohnheiten einschätzen sollen.  Fakt oder Vorurteil?

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“Fakten auf den Tisch”

Die Infografik zeigt die jährlich verzehrten Mengen (in lbs/Pfund) der einzelnen Nahrungsgruppen und deren Anteile an der Gesamtmenge in den USA, sowie den Konsum spezieller typischer Lebensmittel wie Pommes Frites, Pizza oder Speiseeis. Laut des kürzlich erschienenen Artikels von visualeconomics.com verbraucht ein  Amerikaner im  durchschnittlicher Alter von 36,6 Jahren eine Menge von 1.996.3 lbs. Lebensmittel im Jahr, was umgerechnet einer Gesamtmenge von etwa 907 kg und 2.700 Kalorien / Tag entspricht. Laut dem Internet-Lexikon Exika.de gilt eine Menge von durchschnittlich 2500 Kalorien als empfohlen, liegt in den USA somit 200 Tages-Kalorien darüber.

TOP 5 – Die am meisten konsumierten Lebensmittel in den USA

  1. Milchprodukte (272 kg)
  2. Gemüse  (188 kg)
  3. Obst (124 kg)
  4. Getreideprodukte (87 kg)
  5. Zucker (64 kg)

(umgerechnet, Visualeconomics – Stand 2010 )

Wie man der Illustration entnehmen kann, beinhaltet der Verbrauch in den USA 13 kg / 29 lbs.  Pommes Frites, 11kg /23 lbs. Pizza und ca 11kg /24 lbs. Speiseeis.

Vergleich mit Deutschland

Ganz oben der in Deutschland verbrauchten Lebensmittel rangieren hingegen folgende Lebensmittelgruppen: 91 kg Getreideerzeugnisse , 66,5 Kilo Kartoffeln, 89,1 Kilo Fleisch und 94,4 Kilo Trinkmilch. (Dolceta – Stand 2004 )

Bedenklich: Sodium / Speisesalz

Eine bedenkliche Zahl ist die Menge des verzehrten Speisesalzes: Laut visual Economics ist die Gesamtmenge des verzehrten Salzes (Natriumchlorid) von 2.736 lbs. , was 47 Prozent über der empfohlenen Tagsmenge liegt. Laut der Ausgburger Allgemeinen stellt dies eine wesentliche Ursache für Bluthochdruck dar. Das widerum erhöhe das Risiko für Schlaganfälle, die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Hierzulande haben jährlich mehr als 160 000 Menschen einen Schlaganfall.

Quellen:

  • http://www.visualeconomics.com/
  • http://www.augsburger-allgemeine.de
  • http://www.dolceta.eu/deutschland/Mod5/spip.php?article89
  • http://www.exika.de

Interview mit Judy Jenner: „Man hat mir 30 Stipendien angeboten – und ich bin dann nach Las Vegas gegangen!“

Stell dich am besten zunächst kurz vor, wer du bist, was du machst, woher du kommst, wo du jetzt wohnst, wie alt du bist etc.

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Mein Name ist Judy Jenner, ich bin in Linz (Österreich) geboren und in Mexiko-Stadt aufgewachsen. Mit 19 Jahren bekam ich an die 30 Stipendien an amerikanischen Unis angeboten, und ich habe nach langem Überlegen die University of Nevada in Las Vegas ausgesucht, und bin nun seit 15 Jahren hier. Ich bin mit einem amerikanischen Anwalt verheiratet und habe Management studiert und dann noch einen MBA in Marketing gemacht. Ich wohne in einem netten Haus mit Pool am Stadtrand von Vegas, ganz bei den Bergen, wo ich einmal in der Woche mit meiner Hundedame Luna wandern gehe. Ich bin als Übersetzerin und Dolmetscherin tätig und betreibe eine kleine Firma namens Twin Translations mit meiner Zwillingsschwester Dagmar. Wir sind international sehr erfolgreich, und sehr in unserem Berufsstand engagiert. Soziales Engagement ist mir wichtig, und ich sitze im Vorstand zweier Non-Profits. Ich reise sehr viel und sehr gerne, lese gute Literatur in Spanisch, Englisch und Deutsch, laufe Halbmarathon, mache die Restaurantszene in Vegas unsicher (koche auch sehr gerne) und bin viel in Nationalparks unterwegs. Ich fühle mich in Vegas pudelwohl, weil es trotz 2 Millionen Einwohnerinnen eine kleine Stadt geblieben ist. Ich habe hier beruflich viele ausgezeichnete Kontakte. (weiterlesen…)

Interview mit Ariane Hundt: „In Deutschland hatte ich immer das Gefühl, gebremst zu werden!“

Stell dich am besten zunächst kurz vor, wer du bist, was du machst, woher du kommst, wo du jetzt wohnst, wie alt du bist etc.

Mein Name ist Ariane Hundt, ich bin in New York City als Personal Trainer und Ernährungsberaterin tätig. Ich habe das Brooklyn Bridge Boot Camp (www.brooklynbridgebootcamp.com) ins Leben gerufen, “NYC’s toughest workout”. Ursprünglich  bin ich aus Dortmund und in Österreich und Bayern aufgewachsen. Ich bin 34 Jahre alt und lebe seit 1997 in den USA.

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Tourismus in New York: Stadteigener Rekord im 2010

Während die allgemeinen Tourismus-Zahlen in den USA im nationalen Durchschnitt weiterhin zurückgingen, stellte New York im Jahr 2010 einen neuen eigenen Rekord auf: Nach aktuellen Angaben zog es im vergangenen Jahr so ganze 48,7 Millionen Besucher in den Big Apple, wohingegen es 2009 nur 45,6 Millionen waren. Mit diesen Zahlen bricht die Metropole ihren eigenen Rekord aus 2008, als immerhin 47 Millionen Besucher in die Stadt kamen.

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Foto von Jose Oquendo auf Flickr.com

Wie die Tourismusbehörden New Yorks bekannt gaben, kamen von diesen 48,7 Millionen Besuchern rund 39 Millionen aus den übrigen USA und die restlichen 9,7 Millionen aus dem Ausland. Während beide Zahlen also stadteigene Rekorde sind, erscheinen die von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg gesetzten Ziele schon realistischer – dieser möchte bereits im Jahr 2012 die 50 Millionen Besucher-Grenze überschreiten.

In einer Stellungnahme zu den Zahlen gab Bloomberg an, dass New York weit weniger von dem nationalen Rückgang des Tourismus betroffen sei als es andere Städte in den USA aktuell sind. Der Grund dafür sei, so Bloomberg, die Stärke der eigenen Tourismuswirtschaft. Nach Angaben von Colliers PKF Consulting USA lag der durchschnittliche Preis für ein Hotelzimmer in Manhattan im Jahr 2010 so bei mehr als 250 US-Dollar, während die Auslastung im Mittel weiterhin stabile 85% betrug.

Legt der nächste Schneesturm New York lahm?

New York weiß immer wieder, mich in seinen Bann zu ziehen: Wenn der Big Apple unter einem weißen Schneehauch versinkt, hat das kurzfristig auf jeden Fall etwas zu bieten. Jetzt schneit es gerade wieder, und das erinnert mich an das vergangene Weihnachtswochenende. Da schoss Frau Holle weit über das Ziel der weißen Weihnacht hinaus, über 50 Zentimeter Schnee fielen in diesen Tagen auf die Straßen New Yorks! Wir waren zwar gerade in der Nähe von Washington zu Besuch, und blieben dann auch 2 Tage länger als geplant – zurecht, denn wir wären vorher gar nicht in die Nähe unserer Wohnung gekommen.

brooklyn-blizzard-2010Die erste Nacht nach dem Schneesturm – Foto von Jason Persse auf Flickr.com

Tagelang waren die Straßen noch mit einer kniehohem Schneedecke bedeckt, so dass vielerorts in Brooklyn, Queens etc. an ein Durchkommen mit dem Auto auch drei Tage nach dem Sturm nicht zu denken war. Nach Angaben der Stadtreinigung kosteten allein die Aufräumarbeiten des Schneesturms des Weihnachtswochenendes mehr als 20 Millionen US-Dollar – und das bei einem Gesamtbudget von 38,8 Millionen US-Dollar nur für dieses Geschäftsjahr!

Während unzählige Arbeiter die Straßen aufräumten und versuchten das Schneechaos in den Griff zu kriegen, waren rund 1.100 Müllwagen im Einsatz, welche die knapp 10.000 Kilometer langen Straßen der Stadt vom herumliegenden Müll zu befreien versuchten – allein 50.000 Tonnen Müll seien während des Schneesturms entstanden und liegen geblieben!

Nun denn, ich genieße das Schauspiel der tanzenden Flocken im Wind – mal schauen, wie viel dass dieses Mal hängen bleibt – wenn ich Glück habe, muss mein Bruder seinen Besuch bei uns noch um ein paar Tage verlängern :-) .