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White Sands National Monument – bizarre Sanddünen inmitten der Wüste

White Sands National Monument

White Sands National Monument – White Sands National Monument von John Bezosky Jr. unter der CC Lizenz

Das White Sands National Monument ist ein Naturschutzgebiet. Es liegt im Bundesstaat New Mexiko etwa 25 Kilometer südwestlich von Alamogordo entfernt. Es umfasst im weiten Tularosa-Becken den südlichen Teil eines 712 km² großen Gipfels. Auf der Oberfläche dieses Gipfels haben sich über viele Jahrhunderte riesige Dünen gebildet. Der Gips, aus dem die White Sands Dünen hervorgingen, lag auf dem Meeresboden eines recht flachen Meeres, welches das Gebiet vor 250 Millionen Jahren überschwemmte. Im Laufe der Jahre wurde der Gips zu Stein. Diese türmten sich dann im Laufe der nächsten 70 Millionen Jahre zu einer gigantischen Kuppel auf. Vor etwa zehn Millionen Jahren stürzte die Kuppelmitte langsam ein und daraus entstand das Tularosa Basin. Besucher, die das herrliche National Monument besichtigen möchten, können vom Besucherzentrum aus den Dunes Drive nutzen. Dieser führt 12 km weit in die herrlichen Sanddünen hinein. Diese können dann dort auf vier unterschiedlichen Wanderwegen genauer besichtigt werden. In den Sommermonaten kann man darüber hinaus auch an einer geführten Wanderung durch die Dünen spazieren. Man sollte jedoch den Besuch genau planen, da einmal in der Woche der Park aufgrund von Raketentests gesperrt bleibt.

Der White Sands

Der Gips ist ein Mineralstoff, der vor allem in den San Andres- und den Sacramento Mountains liegt. Durch das Wachsen der Berge kam es dazu, dass der Gips durch die Niederschläge aus den Felsen gespult wurde. Danach bahnte er sich seinen Weg in das Tularosa Basin, wo er sich dann als Dediment ablagerte. Diese Ablagerungen setzen sich dann im Laufe der Zeit aufgrund des fehlenden Abflusses in den Weiten des Tals fest. Nachdem im Laufe der weitern Jahre das Wasser verdunstete, entwickelte der Gips Kristalle. Diese Kristalle wiederum wandelten sich zu Körnern, die danach durch den Einfluss von Wind zu riesigen weißen Dünen aufgeschüttet wurden.

Die White Sands Dünen

Während des feuchten Wetters, wo es zur Verdunstung des Wassers kommt, lagert sich der Gips auf dem Grund des trockenen Sees in Kristallform ab. Entlang des Küstenstreifen am Lake Lucero und der Alkali-Ebene bedecken ebenfalls Kristalle den Boden. Einige dieser Kristallschneisen können dabei bis zu einem Meter lang sein. Wenn Kälte, Wärme, Nässe oder Trockenheit auf diese Kristalle trifft, führt es dazu, dass die Kristalle zu kleinen sandigen Körnern zerbrechen, diese werden dann von den Winden davon getragen. Wenn der See trocken ist, sorgt der Wind dafür, dass auch hier die kleinen Gipspartikel durch die Luft getragen werden. Wenn sich diese kleinen sandigen Körnchen dann zu Dünen auftürmen, prallen sie gegen die sanftgeschwungene Seite der Düne und produzieren auf ihrer Oberfläche kleine Wellen. Am Dünenkamm baut sich der Sand solange auf, bis ihn die Schwerkraft abrutschen lässt. Besucher können in White Sands gleich vier verschiedene Arten von Sanddünen bewundern. So gibt es hier Dünen in Form einer Kuppel, halbmondförmige Dünen, diagonale Dünen und zu guter Letzt auch Dünen, die wie Parabel aussehen. Diese wurden je nachdem in welchem Gebiet des Parks sie liegen, von der Natur geformt.

Die Flora und Fauna des National Monument

Neben den beeindruckenden sandigen Dünen haben sich im Laufe der Jahre auch etliche Pflanzen und auch einige Tiere in dieser wüstenähnlichen Region niedergelassen. So können Besucher auf einer Wanderung überall die Soop Tree Yucca bewundern, wenn sie nicht gerade unter Sand begraben liegt. Hin und wieder kann man auch das eine oder andere Tier in freier Wildbahn erleben. Besonders häufig kommen vor allem verschiedene Nagetiere, Füchse, Kojoten, Baumstachler und Erdhörnchen sehen. Ab und zu huscht auch mal eine Eidechse oder ein Käfer herum.

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