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Visum für hochqualifizierte Arbeitnehmer
Das wohl bekannteste temporäre Arbeitsvisum, mit dessen Hilfe viele ausländische Berufsgruppen wie Ingenieure, Wissenschaftler, Informatiker etc. in den Vereinigten Staaten arbeiten, stellt noch immer das H-1B Visum dar. Prinzipiell ist diese Kategorie für alle Personen mit einer akademischen Ausbildung (oder einem entsprechenden Äquivalent) geeignet. Die Vergabe der H-1B Visa ist allerdings starken Reglementierungen unterworfen.
In den Fokus der Diskussion rückt immer wieder das so genannte "Cap" - die zahlenmäßige Limitierung der H-1B Visa. Nicht wenige US-Firmen schöpfen eine große Anzahl ihrer ausländischen Arbeitnehmer aus diesem Kontingent. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Forderungen nach einer Erhöhung der H-1B Visa-Rate lauter werden. Große amerikanische Unternehmen wie beispielsweise Microsoft oder Google verweisen immer wieder auf den Fachkräftemangel in den USA und auf die hohe Anzahl der Anträge, die auf Grund der geringen Quote nicht berücksichtigt werden konnten. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird eine Anhebung des H-1B Visa-Kontingents immer wieder erwogen, bislang wurde diese allerdings noch nicht durchgesetzt.
Für die Antragstellung eines H-1B Visums gibt es eine neue Kann-Regelung: Die US-Einwanderungsbehörde (USCIS) akzeptiert seit dem 5. November 2009 für eine Frist von 120 Tagen (bis zum 4. März 2010) die Antragstellung ohne eine bereits vorliegende Zertifizierung des einstellenden Unternehmens in den USA, die sogenannte Labor Condition Application (LCA). Die neue Regelung sieht vor, dass nur die Antragstellung der LCA bei Beantragung des H-1B Visum durch ein Bestätigungsschreiben des US-Arbeitsministeriums (DOL) nachgewiesen werden muss. Bislang musste ohne Ausnahme die erfolgreiche Zertifizierung bei Antragstellung vorliegen. Diese kann nun auch später nach Erhalt der Request for Evidence (RFE) bei der USCIS nachgereicht werden.
Vorteil: Da die langen Bearbeitungszeiten beim DOL in der Vergangenheit dazu führten, dass H-1B Anträge erst später als geplant eingereicht werden konnten, wird die neue Regelung den Antragsprozess vereinfachen.
Nachteil: Die Gebühren für die Beantragung eines H-1B Visum sind hoch. Diese liegen bei mindestens 1.000 US-Dollar, die trotzdem fällig werden, wenn das H-1B Visum beantragt wurde, aber dann die Zertifizierung durch das DOL abgelehnt und damit der H-1B Antrag hinfällig wird.
Wird ein US-Arbeitsplatzangebot benötigt?
Welche Voraussetzungen muss der ausländische Arbeitnehmer mitbringen?
Welche Anforderungen muss das US-Arbeitsangebot erfüllen?
Was beinhaltet die Quotierung des H-1B Visums ("cap")?
Auf wen trifft die H-1B "advanced degree exemption" zu?
Existieren Ausnahmen für das Quotensystem?
Wie verläuft der Beantragungsprozess?
Ist ein Statuswechsel innerhalb der USA auf H-1B Visum möglich?
Welche Antragsfristen müssen eingehalten werden?
Welche Gültigkeitsdauer besitzt die H-1B Kategorie?
Ist ein Statuswechsel auf andere Visa-Kategorien möglich?
Welches Visum erhalten begleitende Familienangehörige?
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