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H-1B Visa teurer:
Eine neue Gesetzgebung verteuert die Beantragung von H-1B Arbeitsvisa. Dem Arbeitgeber wird auferlegt, für jeden Antrag auf Ausstellung eines H-1B Visums für einen ausländischen Arbeitnehmer eine „Ausbildungsgebühr“ von US$ 500.– zu bezahlen. Dieses Geld soll vom Staat dafür verwendet werden, Umschulungen und spezielle Trainingsprogramme für regionale (amerikanische) Arbeitnehmer zu finanzieren. Die Gebühren, die der US-Arbeitgeber damit für jede H-1B Petition zu zahlen hat, erhöhen sich damit drastisch von US$ 110,– auf US$ 610,–. Damit dürfte es nicht gerade leichter werden, einen amerikanischen Arbeitgeber zu finden, der sich für einen einsetzt!
INS-Beamte unzufrieden:
Nicht nur potentielle Einwanderer sind oft unzufrieden mit den Praktiken der Einwanderungsbehörde INS, auch die dort angestellten Beamten selbst sind es offenbar. Einer neuen Regierungsstudie zufolge sind die INS-Beamten insgesamt von allen Beamten Amerikas die unzufriedensten. Nur 45 % mögen Ihren Job. Am zufriedensten sind die Staatsangestellten bei der NASA und der Environmental Protection Agency. Im Durchschnitt sind immerhin 60 % aller US-Beamten mit Ihrem Job zufrieden.
Flughafen von Portland in Verruf:
Der Flughafen von Portland, Oregon, geriet in letzter Zeit in Verruf, da überdurchschnittlich vielen Personen die Einreise in die USA verweigert und sie stattdessen sofort zurückgeschickt wurden. Mitunter mussten Personen auch im Gefängnis darauf warten, bis ein Flugzeug in Ihre Heimat verfügbar war. Zum Großteil liegt dies nach offiziellen Angaben daran, dass insgesamt sehr viel weniger Personen über Portland einreisen, als zum Beispiel über den nahegelegenen Flughafen Seattle. Die Beamten haben also einfach „mehr Zeit“, um alle genauer zu untersuchen. Das Problem betraf vor allem asiatische Geschäftsleute. Mit einem B-2 Visum darf man auch in den USA arbeiten, wenn man dafür von einer ausländischen Firma bezahlt wird. Dies muß allerdings auch ausreichend dokumentiert werden. Leider werden die Konsulate, die Visa ausstellen, vom State Department, die Einreise in die USA allerdings vom INS kontrolliert, die mitunter unterschiedliche Ansichten vertreten. Letztes Jahr wurde allein in Portland 447 internationalen Passagieren die Einreise verweigert. Dies könnte sogar zur Einstellung mehrerer Flüge nach Portland führen, da asiatische Firmen mittlerweile für Ihre Angestellten lieber einen Umweg in Kauf nehmen und Flugtickets nach Seattle buchen.
Hopkins wird US-Bürger:
Anthony Hopkins, ein hoch angesehener britischer Schauspieler, der u. a. durch „Das Schweigen der Lämmer“ bekannt wurde, hat im April die US-Staatsbürgerschaft. Damit musste er auch den ihm in England verliehenen Adelstitel „Sir“ ablegen, da US-Bürgern generell die Führung von Adelstiteln verwehrt ist. Da Großbritannien aber (im Unterschied zu Deutschland) die doppelte Staatsbürgerschaft erlaubt, darf er sich zumindest bei Besuchen in seiner alten Heimat noch so anreden lassen.
Los Angeles: Rechte für Illegale
In Los Angeles darf auch weiterhin die Polizei keine Ausweispapiere verlangen, die den offiziellen Einwanderungsstatus einer Person dokumentieren. Illegale Einwanderer haben also von der Polizei nichts zu befürchten, lediglich INS-Beamte und Grenzbeamte dürfen Ihnen „an den Kragen“. Dieses Gesetz wurde eingeführt, um auch illegale Einwanderer zu ermutigen, Straftaten anzuzeigen, ohne befürchten zu müssen, deshalb gleich selbst zum Zentrum der Ermittlungen zu werden.
Gefährliche Grenze:
An der amerikanisch-mexikanischen Grenze sind nach Angaben der „California Rural Legal Assistance Foundation“ allein in den ersten 3 Monaten des Jahres 2000 insgesamt 37 Personen beim Versuch des illegalen Grenzübertritts gestorben. Die Einwanderungsbehörde INS kann diese Zahl bisher nicht bestätigen, gibt aber zu, dass seit 1998 sogar 217 Personen Ihr Leben an der Grenze lassen mussten.
Politisches Nachspiel der Elian-Affäre:
Der Elian Gonzalez Fall sorgt in Miami noch immer für (politische) Schlagzeilen, obwohl der kubanische Flüchtlingsjunge mittlerweile bei seinem Vater in Washington ist: Der Bürgermeister von Miami, Joe Carollo, der sich für Elians Verbleib in den USA einsetzte, verlangte eine Amtsniederlegung des Polizeipräsidenten von Miami, welcher dem FBI bei der Befreiungsaktion Ostern 2000 freie Hand ließ. Allerdings kann der Bürgermeister den Polizeipräsidenten nicht direkt feuern. Die einzige Person, die dies von Gesetz her darf, ist der „City Manager“, Donald Warshaw (etwa: Stadtrat). Da dieser sich weigerte, wurde er selbst vom Bürgermeister entlassen. Aus Protest trat zu guter Letzt der Polizeipräsident, William O’Brien, nun doch auch zurück … . (Fortsetzung folgt ;-) )
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