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Ex-Sträflinge arbeiten im Restaurant

Veröffentlicht von The American Dream am 6 December 2011

Seit 1988 bekommen Ex-Sträflinge in L.A. die Möglichkeit, sich ein neues Leben nach dem Gefängnisaufenthalt aufzubauen. Der Jesuitenpriester Gregory Boyle hat das Projekt „Homeboy-Restaurant in L.A." ins Leben gerufen. Angefangen hat das Projekt in einem kleinen Hinterhof und heute arbeiten ca. 300 Ex-Knackies als Kellner, Koch oder Touristenführer in dem Unternehmen. Das Angebot ist recht vielfältig und reicht von einem Restaurant, einer Bäckerei und einem Imbiss bis hin zu einem Catering-Service.


Während die Ex-Sträflinge früher mit häuslicher Gewalt konfrontiert wurden, zu Waffen gegriffen und Drogen konsumiert haben, greifen sie heute zum Stift und notieren sich die Essens- und Getränkewünsche der Gäste.


Viele Besucher sind anfangs verständlicherweise sehr skeptisch - immerhin wird man hier ausschließlich von Kellnern bedient, die eine kriminelle Vergangenheit haben. Doch die Gäste werden immer wieder positiv überrascht. Die Ex-Gangster nehmen Ihre zweite Chance durchaus ernst, sind freundlich und hilfsbereit, finden ins Leben zurück und träumen von einer gewaltfreien Zukunft.


Leider schützt das Projekt nicht alle vor einem Rückfall. Während die Rückfallquote nach einem Gefängnisaufenthalt jedoch bei 70% liegt, so werden von den hier arbeitenden Ex-Insassen nur knapp 30% rückfällig. Und das in einer Stadt, die schon längst zu den Städten gehört, in denen es unendlich viele Gangs gibt. So ist doch jeder Kriminelle, der einen anderen Weg einschlägt, ein voller Erfolg!

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