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Personalisierte Zahlungsbelege für Visa-Antragsgebühren

Veröffentlicht von The American Dream am 5 April 2012

Personalisierte Zahlungsbelege für Visa-AntragsgebührenWie Anfang Februar berichtet wurde kürzlich eine wichtige Änderung bei den Zahlungsbelegen für die Visa-Antragsgebühren eingeführt.

Seit dem 15. Januar 2012 müssen Einzahlungsnachweise für Nichtwanderungsvisa-Gebühren zwingend auf den Namen des Antragstellers ausgestellt werden. Das bedeutet, dass jede Person, die ein US-Visum beantragt und im US-Konsulat vorstellig wird, einen eigenen auf seinen Namen lautenden Zahlungsbeleg für die Visa-Bearbeitungsgebühr vorweisen muss. Die Zahlungsnachweise sind demnach nicht mehr auf andere Personen übertragbar. Das bedeutet, dass Sie unbenutzte Visa-Einzahlungsnachweise nicht mehr für andere Personen (z. B. Familienangehörige oder Freunde) weiterverwenden können.

Durch diese Neuerung entsteht für Visum-Antragsteller und insbesondere für Unternehmen ein nicht zu unterschätzender Mehraufwand. Unternehmen sind beispielsweise gezwungen die USA-Einsätze Ihrer Mitarbeiter ab sofort noch besser im Voraus zu planen. Des Weiteren wird die Zahlung der konsularischen Visa-Antragsgebühr aufwendiger. Konnten Firmen bisher eine Vielzahl von Visa-Einzahlungsnachweisen gleichzeitig und im Voraus anfordern, so müssen Sie nun für jeden Mitarbeiter einzeln einen Einzahlungsnachweis bestellen. Die Online-Bestellung des Zahlungsbestätigungsformulars wurde dementsprechend um einen Schritt erweitert, bei dem der Name des Antragstellers angegeben werden muss.

Alle Antragsteller - ob privat oder geschäftlich - sollten zwingend darauf achten, dass der Name des Antragstellers korrekt angegeben wurde (keine Buchstabendreher etc.), um Probleme im US-Konsulat zu vermeiden. Wir empfehlen Ihnen, im Zahlungsbestätigungsformular von Roskos & Meier - dem Anbieter des Online-Zahlungsbestätigungsverfahrens der Visagebühr in Deutschland - den Namen des Antragstellers so anzugeben, wie er im Reisepass lautet, um Namensverwechselungen und Verwirrungen im US-Konsulat vorzubeugen.

Auf kurzfristige Planungsänderungen bei Ihrer USA-Reise bzw. bei USA-Einsätzen von Mitarbeitern (z. B. Absage Ihrer Reise oder Einreise eines anderen Mitarbeiters) kann das US-Konsulat keine Rücksicht nehmen.

Falls Sie Ihre Reise lediglich auf einen späteren Zeitraum verschieben, können Sie den Visa-Einzahlungsnachweis unter Umständen noch nutzen: Zahlungsbelege sind - sofern sie noch nicht verwendet wurden - jeweils für die Person, die auf dem Visa-Einzahlungsnachweis benannt ist, ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig.

Bei Unternehmen gestaltet die Situation etwas anders. Auch wenn für den ursprünglich geplanten Mitarbeiter ein Einzahlungsnachweis vorliegt, für den neuen Mitarbeiter muss erneut die konsularische Antragsgebühr entrichtet werden und in diesem Zusammenhang ein neuer Visa-Einzahlungsnachweis angefordert werden.

Eine Erstattung der Visa-Bearbeitungsgebühr erfolgt ausschließlich bei einem fehlerhaften Gebühreneinzug seitens der US-Regierung. Da in allen anderen Fällen keine Rückerstattung der Visa-Gebühr möglich ist, empfehlen wir Ihnen die Zahlung der Visa-Antragsgebühr wenn möglich erst dann vorzunehmen, wenn feststeht, ob Sie bzw. ein bestimmter Mitarbeiter tatsächlich in die USA reisen.

Bitte beachten Sie, dass der komplette Bearbeitungsvorgang bis zum Erhalt des Visa-Einzahlungsnachweises im Regelfall drei Werktage dauert.

 

Tags: Visa-Einzahlungsnachweis, Nichteinwanderungsvisa, Zahlungsbeleg, Gebühr

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