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News Bytes

Geschäftsreisen 2011: Prognose für die USA

Geschäftsreisen in den USAAuch in diesem Jahr müssen sich Geschäftsreisende auf Neuerungen gefasst machen. So wurden Passagiere bereits im Jahr 2010 mit steigenden Preisen, neuen Sicherheitsbestimmungen sowie gravierenden Unterbrechungen der Flugrouten konfrontiert. Zwar wurden im letzten Jahr mehr Geschäftsreisende verzeichnet, jedoch standen diesen weniger freie Flugsitze zur Verfügung. Nachfolgend haben wir die wichtigen Änderungen für 2011 für Sie zusammengestellt:

 

1. Steigende Ölpreise

Während Geschäftsreisen ein Wachstum verzeichnen, steigen Öl- und Kerosinpreise ebenfalls an - allein in den letzten 18 Monaten verteuerten sich die Kerosinpreise um mehr als 40%. Durch das Abklingen der Rezession sowie die steigende Nachfrage nach Erdöl durch Länder wie China oder Indien hat Öl bereits wieder einen Preis von 90 US$ pro Fass erreicht und wird in naher Zukunft womöglich eine noch höhere Summe erreichen. Als der Ölpreis im Jahr 2008 bei 100 US$ pro Barrel lag, reagierten viele Fluglinien mit Treibstoffzuschlägen; andere wiederum strichen ganze Flugstrecken, welche durch die enormen Preise nicht mehr rentabel erschienen.

 

2. Fusion verschiedener Fluggesellschaften

Die neuesten Zusammenschlüsse amerikanischer Airlines - u.a. zwischen Delta/Northwest, Continental/United oder AirTran/Southwest - haben dazu beigetragen, den amerikanischen Flugverkehr maßgeblich zu verändern. Auch dieses Jahr werden weitere Fusionen erwartet. Experten gehen davon aus, dass kleinere Airlines, wie Alaska oder US Airways, in naher Zukunft nicht in der Lage sein werden, einen unabhängigen Status aufrechtzuerhalten. Für Flugpassagiere haben diese Vereinigungen meist negative Auswirkungen, da Kapazitäten gekürzt und Preiswettbewerbe deutlich verringert werden.

 

3. Abnehmende Kooperation zwischen Airlines und Online-Reisebüros

Fluggesellschaften versuchen schon lange Zeit, Reisende dazu zu bewegen, direkt über die Website der jeweiligen Airline und nicht über die Website verschiedener Reiseagenturen zu buchen. Obwohl viele Airlines bereits keine Vermittlungsprovisionen mehr zahlen, müssen noch immer Gebühren an die sogenannten Global Distribution Systems (GDS), welche die Daten der verschiedenen Fluggesellschaften in eine Ansicht zusammentragen, entrichtet werden. Erst kürzlich hat sich z.B. American Airlines von Orbitz.com zurückgezogen, um die Reiseagenturen davon zu überzeugen, die GDS zu umgehen und sich direkt mit den Buchungssystemen der jeweiligen Airline in Verbindung zu setzen.

 

4. Anhaltende Kontroversen bei Sicherheitskontrollen

Das Durchlaufen der Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen ist selbst zehn Jahre nach 9/11 für viele Passagiere eine nervenaufreibende Angelegenheit. In Denver, Indianapolis und Orlando wurde das sogenannte „Registered Traveler Program" wieder eingeführt. Dieses Programm ermöglicht eine deutlich schnellere Abwicklung der Sicherheitskontrollen, ist aber bislang nur für US Staatsbürger oder Legal Permanent Residents zugänglich.

 

5. Wenige Alternativen für festsitzende Passagiere

Letztes Jahr wurde in den USA ein neues und vor allem kundenfreundlicheres Gesetz verabschiedet. Reisende dürfen Flugzeuge wieder verlassen, auch wenn sich diese bereits auf der Rollbahn befinden. Voraussetzung hierfür ist, dass sich das Flugzeug seit mehr als drei Stunden auf der Startbahn befindet.

 

Amerikaner werden zu Energiesparern

Mit der Einführung des US-Regierungsprogramms für Doppelverglasung soll die Energieeffizienz der US-amerikanischen Haushalte erhöht und die Konjunktur angekurbelt werden.

Das Förderprogramm zur Dämmung von Häusern wurde von Vizepräsident Joe Biden vorgestellt. Dank dieses Programms sollen US-Bürger dazu ermuntert werden ihre Dachböden zu dämmen oder doppelt verglaste Fenster einzubauen. Gleichzeitig würden Arbeitsplätze in der Handwerksbranche geschaffen.

Nachdem das Klimaschutzgesetz zur Regelung der Treibhausgasemissionen im Kongress gescheitert ist, erhofft sich Barack Obama durch die Mischung aus Anreizen und Regulierung ein Umdenken in der US-amerikanischen Bevölkerung.

In einem Pilotprogramm sollen US-Bürger in den nächsten zwei Jahren Kredite für die Umrüstung ihrer Häuser erhalten.  

 

Yellowstone Nationalpark erneut Spitzenreiter mit neuem Besucherrekord

Yellowstone NationalparkDer Yellowstone Nationalpark konnte im Jahr 2010 mit 3,6 Millionen Menschen einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr 2009 stiegen die Besucherzahlen in dem beliebten Nationalpark, der in Wyoming, Montana und Idaho liegt, um 10,5% an.

Laut Experten erkläre sich das Besucherwachstum zum Teil dadurch, dass die Menschen den Eindruck haben in Nationalparks viel für Ihr Geld geboten zu bekommen, was insbesondere in wirtschaftlich schweren Zeiten ausschlaggebend ist. Darüber hinaus haben Urlauber dank der relativ stabilen Benzinpreise auch längere Fahrten unternommen.

Von diesen Umständen konnten auch andere Nationalparks profitieren. Wie z.B. der Glacier Nationalpark in Montana, der im Jahr 2010 seinen hundertsten Geburtstag feierte und so viele Besucher zählte wie seit 1983 nicht mehr.

Obgleich die meisten Besucher in den Sommermonaten in die Parks strömen, bietet der Yellowstone Nationalpark immer mehr Winterreiseangebote. Das Yellowstone Association Institute bietet spezielle Winterprogramme, bei denen wild lebende Tiere aufgrund der Jahreszeit besonders gut beobachtet werden können.

Anmeldungen für Winter-Feldseminare werden bereits ab Sommer entgegengenommen. Und immer mehr Besucher scheinen die raue Jahreszeit und Ruhe zu schätzen. Die sogenannten Schneebusse („snow coaches") waren im Dezember zu 14% ausgelastet.

Im nahegelegenen Teton Nationalpark in Wyoming sind die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 37% angestiegen.

 

US-Grenzschutzbeamte und mexikanische Behörden entdecken zwei Tunnel

Bei einer gemeinsamen Razzia Mitte Januar haben Beamte des US-Grenzschutzes (US Customs and Border Protection) und mexikanische Polizeibeamte am Grenzzaun zwischen Mexiko und dem US-Bundesstaat Arizona bei Nogales zwei illegale Tunnelanlagen, die von Mexiko in die USA führten, entdeckt.

Beide Tunnel waren noch nicht fertig gestellt und noch im Bau befindlich. Die Tunnel waren etwa 60 cm breit und knapp einen Meter hoch.

Seit den 1990er Jahren wurden bereits Dutzende Drogentunnel in Nogales entdeckt.
Mitte Dezember sind Beamte beispielsweise auf einen Tunnel gestoßen, der bis auf einen Parkplatz in der Stadt Nogales in Arizona führte. Dort fuhren Fahrzeuge mit einem Loch im Boden hin, welche die Drogen weitertransportierten. Wie lange der Tunnel schon in Betrieb war, konnte nicht geklärt werden.

Insbesondere die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch zwischen US-amerikanischen und mexikanischen Behörden tragen jedoch zur Aufklärung und Eindämmung des Drogenschmuggels bei.

 

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