Sie sind bereits Kunde von THE AMERICAN DREAM und für die diesjährige Lotterie registriert? Dann können Sie sich einloggen und Ihre Daten ändern.
Falls Sie Neukunde sind, so müssen Sie sich hier anmelden.
Jetzt anmelden und Chance auf eine GreenCard sichern.
Als staatlich zugelassene Beratungsstelle unterstützt Sie The American Dream während des gesamten Prozesses, auch im Gewinnfall. Nehmen Sie jetzt in nur wenigen Schritten an der diesjährigen GreenCard Verlosung DV-2014 der USA teil.
Fast alle dürfen mitmachen. Finden Sie heraus, ob Sie an der GreenCard Lotterie der USA teilnehmen dürfen. Unser Teilnahmecheck gibt Ihnen in wenigen Schritten Gewissheit.
News » Newsletter-Archiv » 2005 » RATGEBER: Sprachaufenthalte / Sprachschulen in den USA
Die USA sind noch immer eines der beliebtesten Reiseziele für internationale Sprachschüler, die Englisch lernen oder Ihr Englisch verbessern möchten und dabei, zumindest häufig, weltbekannte Städte wie San Diego, Los Angeles oder New York kennenlernen können. Dies drückt sich auch in absoluten Zahlen aus: die USA liegen mit ca. 230.000 Sprachschülern auf Platz 2 hinter United Kingdom mit rund 430.000 Schülern; dies entspricht einem Marktanteil von ca. 20,5%. Im Durchschnitt liegt die Aufenthaltsdauer für Sprachkurse in den USA bei ca. 12 Wochen.
Demzufolge ist es kaum verwunderlich, dass sich eine große Anzahl von Sprachschulen in den USA tummeln – teilweise privater oder universitärer Natur, die damit zusätzlich noch ein „Hineinschnuppern“ in das Campus-Leben ermöglichen. In Deutschland preisen weit über 100 Anbieter ihre Sprachaufenthalte in den USA an. Diese Programme bieten eine große Vielfalt von Kursen, angefangen vom Universitätsenglisch für Studenten bis zu Sprach- und Kulturprogrammen für interessierte Touristen. Um dabei den Überblick zu behalten, ist eine gute Planung angebracht.
Prinzipiell stehen dem interessierten Sprachschüler zwei Wege offen:
- Sie wenden sich an einen Anbieter hier in Deutschland direkt vor Ort, die in der Regel zu mehreren Sprachschulen in unterschiedlichen Regionen der USA detaillierte Informationen parat halten und den dortigen Aufenthalt organisieren. Der Vorteil: Die Buchung eines Sprachkurses ist zwar häufig auch direkt über das Internet beim Anbieter vor Ort möglich, deutsche Veranstalter bieten Ihnen allerdings die Möglichkeit meist aus verschiedenen, ihnen persönlich bekannten Schulen die passende ausfindig zu machen. Und, sollte es vor Ort doch einmal zu einem Problem kommen, besitzt man einen unmittelbaren Ansprechpartner, der in vielerlei Hinsicht intervenieren kann. Unter der Online-Adresse des Fachverbandes Deutscher Sprachreise-Veranstalter FDSV findet man eine Liste mit Anbietern von Sprachreisen und gelangt von dort direkt über Links zu den einzelnen Veranstaltern.
- wer dennoch direkt und nicht über einen Vermittler buchen möchte, sollte einmal bei www.sprachkurse-weltweit.com reinschauen oder bei „Language Schools in the U.S.“. Dort erhält man einen guten Überblick über das bestehende Sprachschulen-Angebot weltweit und natürlich auch für die USA. Sollten Sie sich für einen (meist etwas preiswerteren) Kurs an einer Hochschule interessieren, dann bietet die Seite von „UCIEP“ eine Übersicht.
Einreisebestimmungen Deutsche, Österreichische und Schweizer Staatsangehörige, die an einem Sprachkurs teilnehmen, dessen Umfang weniger als 18 Wochenstunden beträgt, benötigen kein Visum, wenn sie über einen maschinenlesbaren Reisepass verfügen. Die Einreise ist dann regulär über das Visa Waiver Programm möglich. Bitte beachten Sie allerdings, dass Sie aufgrund anderer Umstände eventuell einer Visa-Pflicht unterstehen können.
Nehmen Sie an einem Sprachkurs teil, der mehr als 18 Wochenstunden beinhaltet, benötigen Sie ein F-1 (Student) Visum. Dieses muss persönlich (Postweg nicht möglich) bei der zuständigen US-Botschaft beantragt werden. Schwierigkeiten kann es vor allem dann geben, wenn ein Schüler kurzfristig eine Sprachreise bucht; denn dann wird häufig die Zeit knapp bis zur Erteilung des Visums. Beachten Sie bitte deshalb, dass von der Sprachkursbuchung bis zum Erhalt des Visums mindestens vier Wochen vergehen werden. Es ist zu empfehlen gleich nach der Buchungsbestätigung einen Termin bei der US-Botschaft zu beantragen. Wobei das Amerikanische Gesetz jedoch vorsieht, dass F-Visa frühestens 90 Tage vor Beginn des jeweiligen Sprachkursaufenthaltes ausgestellt werden können.
Um einen F-1 Visumsantrag stellen zu können, benötigen Sie das sogenannte Formblatt I-20 „Bescheinigung der Zulassungsfähigkeit für ein Nichteinwanderungsvisum mit Studentenstatus für akademische und Sprachstudenten“. Vergewissern Sie sich deshalb, bevor Sie sich an einer Sprachschule bewerben darüber, dass diese den standardisierten Mindestanforderungen entspricht. Akkreditierung nennt sich dieser Prozess, bei dem gewisse Standards festgelegt und für Sprachschul-Einrichtungen in den USA zur Auflage gemacht werden.
Es gibt zwei spezielle Einrichtungen in den USA, die diese Akkreditierung für intensive Englisch-Sprachkurse (über 18 Wochenstunden) vornehmen: The Accrediting Council for Continuing Education and Training (ACCET) und die Commission on English Language Program Accreditation (CEA). Prüfen Sie bitte unbedingt nach, ob das Programm, das Sie in die engere Auswahl gezogen haben, bei einem dieser beiden Einrichtungen akkreditiert ist.
Denn die amerikanische Einwanderungsbehörde USCIS bevollmächtigt nur solche Veranstalter von Sprachreisen, Ihnen auch das Formular I-20 auszustellen, welches Sie zur Beantragung des notwendigen Visums brauchen. Weitere Informationen zur F-1 Visa-Beantragung finden Sie unter der Homepage des US-Konsulats unter www.us-botschaft.de/germany-ger/visa/studenten.html.
SEVIS-Programm Seit September 2004 müssen alle Sprachschüler, die mit einem F-Visum einreisen rechtzeitig vor dem Interviewtermin bei der US-Botschaft eine sogenannte Sevis-Fee (zusätzlich zur Visa Gebühr) in Höhe von USD 100,– bezahlen. Sevis ist ein Internet-basiertes System, welches vom Ministerium für innere Sicherheit (DHS) eingeführt wurde.
Diese Gebühr muss vorab online unter www.fmjfee.com bezahlt werden. Bitte drucken Sie sich unbedingt die Zahlungsbestätigung aus und nehmen Sie diese mit zu Ihrem Interviewtermin bei der US-Botschaft. Sie erhalten bei Bezahlung der Sevis-Gebühr eine Sevis-Nummer, die Sie bei der Vereinbarung Ihres Interviewtermins für das US-Konsulat angeben müssen.
Was Sie weiterhin beachten sollten Hier noch ein paar grundlegende Vorab-Überlegungen, falls Sie sich für einen Sprachkurs-Aufenthalt in den USA interessieren sollten:
- Um einen optimalen Lernerfolg zu gewährleisten, sollten die Klassen möglichst klein sein. Es stellt einen eklatanten Unterschied dar, ob Sie in einer Lerngruppe von 5 oder von 30 Leuten Ihr Englisch verbessern möchten
- Der „Nationalitäten-Mix“ an der Schule sollte ausgeglichen sein, d. h. am besten sollten nicht zu viele Schüler aus einem Land kommen, schon gar nicht aus einem deutschsprachigen.
- Achten Sie stets darauf, was im Preis inbegriffen ist, z. B.ob es sich um 20, 25 oder 30 Unterrichtseinheiten pro Woche handelt, ob die Unterrichtsstunden 40, 45, 50 oder 60 Minuten dauert und wie viele kursfreie Tage aufgrund von Feiertagen und/oder Ferien angesetzt sind.
- Von Vorteil wäre sicherlich, wenn Sie in der jeweiligen Sprachschule die Möglichkeit haben, sich außerhalb der Unterrichtszeiten z. B. in Bibliotheken oder einem möglicherweise vorhandenem Computerraum aufzuhalten, der (kostenlosen) Zugang zum Internet bietet. Dies sollte natürlich nie das Hauptkriterium für die Wahl eines bestimmten Programms sein.
- Gerade bei Langzeitprogrammen ist die Unterkunft ein erheblicher Kostenfaktor. Gastfamilien bekommen durchschnittlich zwischen 100 und 150 Euro pro Schüler und Woche. Vor dem Hintergrund der Kosten und der persönlichen Freiheit ist daher zu überlegen, ob man nach einigen Wochen oder sogar Monaten des Familienaufenthalts nicht vielleicht auch mit anderen Sprachschülern in eine Wohngemeinschaft ziehen möchte, und ob das in dem jeweiligen Programm bzw. Ort auch wirklich möglich ist. Für Sprachschüler, die keinen Familienaufenthalt anstreben, gilt natürlich, informieren Sie sich bei Ihrer Sprachschule vor Ort oder Ihrer Organisation über Unterkunftsmöglichkeiten. Achten Sie dabei auch auf den Anfahrtsweg zur Sprachschule.
- Weiterhin wäre gerade bei Langzeitprogrammen zu beachten, ob die jeweiligen Anbieter / Sprachschulen auf die einschlägigen, weltweit anerkannten Prüfungen wie z. B.TOEFL oder die Cambridge-Zertifikate vorbereiten können. Desweiteren könnten Sie erfragen, wie die Schüler in den letzten Jahren nach den vorbereitenden Kursen abgeschnitten haben und vor allem, ob die Zertifikate bereits im Programmpreis enthalten sind oder nicht.
Wenn Sie mit GreenCard oder Visum in die USA wollen, brauchen Sie dieses
Buch:
DER AMERIKANISCHE TRAUM!
Mehr Informationen