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US-Bürger verschickt Brief mit 200 000-Dollar-Marke Ein bislang unbekannter US-Bürger aus Florida hat sein Briefwahlkuvert für die Kongresswahlen mit einer unter Sammlern auf rund 200 000 Dollar (156 000 Euro) geschätzten Briefmarke frankiert. Die „Inverted Jenny“ – aufgrund des verkehrt herum aufgedruckten Flugzeuges eine der seltensten Briefmarken der Welt – kam bei einer Auktion in New York im Oktober 2005 für 2.970 000 US-Dollar (2.314 146 Euro) unter den Hammer. Von der 1918 in Umlauf gebrachten „Inverted Jenny“, auf der das Doppeldecker-Flugzeug Curtiss Jenny verkehrt herum gedruckt wurde, gebe es nur rund 100 Briefmarken, berichteten US-Medien. Der Fehldruck der damals 24 Cent teuren Marke gehöre zu den kostbarsten US-Briefmarken überhaupt. Ironie der Geschichte: Da auf dem Briefumschlag kein Name steht, hat auch die abgegebene Stimme des Briefwählers bei den Kongresswahlen am vergangenen Dienstag nicht gezählt. Wie der „Miami Herald“ weiter berichtete, bleibt der ungültige Wahlzettel mit der wertvollen Marke jetzt mit anderen Stimmzetteln 22 Monate lang in einer versiegelten Wahlurne.
„9/11“-Held Rudolph Giuliani will US-Präsident werden Einer der Helden des 11. September 2001, New Yorks Ex-Bürgermeister Rudolph Giuliani, will 2008 offenbar die Nachfolge von Präsident J.W. Bush antreten. Dies berichteten amerikanische Medien. Demnach habe der Republikaner Giuliani die ersten Schritte für seine Kandidatenwahl bereits eingeleitet. Eine Sprecherin des Ex-Bürgermeisters wollte zu den Berichten keine Stellungnahme abgeben. Giuliani reiht sich damit in eine Liste möglicher Nachfolger ein, die sich in den nächsten Monaten noch vergrößern dürfte. Auch auf Seiten der Demokraten gibt es eine Vielzahl von potenziellen Kandidaten, wie beispielsweise Hillary Rodham Clinton.
Freiheitsstatue feiert 120. Geburtstag Am 29. Oktober 2006 war es soweit. An diesem Tag feierte das kupferne Symbol für ein freies Amerika Geburtstag. Seit 120 Jahren wacht die Freiheitsstatue, ein transatlantisches Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten, im New Yorker Hafen. Zahllose Einwanderer und Besucher begrüßte sie in der neuen Welt als Erste. Mehr als vier Millionen Touristen besichtigen sie inzwischen jährlich. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 war die Freiheitsstatue für Besucher nicht mehr zugänglich. Seit dem 3. August 2002 ist sie teilweise wieder für den Publikumsverkehr geöffnet, ebenso wie das „Statue of Liberty“-Museum, der Sockel der Statue sowie die Beobachtungsplattform in etwa 50 Metern Höhe. Die Statue selbst ist nur begrenzt zugänglich. Der Besucher kann durch eine Glasdecke die Innenarchitektur der „Lady“ bewundern. Die Aussichtsplattform in der Krone bleibt weiterhin geschlossen.
US-Nobelpreisträger Milton Friedmann gestorben Einer der einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftler unserer Zeit, Milton Friedman, ist gestorben. 1976 bekam er den Nobelpreis für Wirtschaft und seine Studien in Makro- u. Mikroökonomie. Friedman starb mit 94 Jahren aufgrund eines Herzproblems in San Francisco. Friedman war ein Verfechter der freien Marktwirtschaft und schrieb Bücher, u. a. 1962 „Capitalism and Freedom“ und 1990 „Free to Choose“. Friedman war Wirtschaftsberater der Regierungen von Ronald Reagan, Richard Nixon und Gerald Ford. Friedmans Theorie des Monetarismus war das Gegenstück zum Keynesianismus von John Maynard Keynes, der in den USA bis zum „New Deal“ dominiert hatte.
Trend zur Auswanderung nimmt zu Immer mehr Deutsche suchen ihr Glück im Ausland. Im vergangenen Jahr wanderten nach Angaben des Statistischen Bundesamts insgesamt 144.815 Menschen aus. Dies ist die höchste Zahl an Auswanderern seit 1954. Dabei nehmen die europäischen Länder aufgrund der geringeren bürokratischen Hürden mittlerweile schon acht der zehn Spitzenplätze bei den Zielländern der Auswanderer ein. Weit vorn auf Platz zwei liegen allerdings nach der Schweiz die USA mit insgesamt 13.569 Auswanderern, die damit weiterhin das beliebteste „Fernziel“ unter den Auswanderern darstellt.
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