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News » Newsletter-Archiv » 2011 » Newsletter 06/2011 » Story und Lifestyle: Vom Obdachlosen zum Millionär
Ein Obdachloser aus dem US-Bundesstaat Utah lebte jahrelang auf der Straße - bis ein Millionenerbe sein Leben veränderte.
Max Melitzer war seit Jahren obdachlos und schlug sich auf der Straße durch. Von dem Vermögen, welches er im vergangenen Jahr geerbt hatte, wusste er bis vor kurzem nichts. Erst als ein von der Familie Melitzer engagierter Privatdetektiv ihn aufspürte, veränderte sich das Leben des Obdachlosen.
Der Ermittler David Lundberg war lange Zeit auf der Suche nach dem verschollenen Bruder, der sich laut Angehörigen im Westen der Vereinigten Staaten aufhalten sollte. Der Kontakt zu der Familie aus New York war abgebrochen und die Suche somit nicht ganz einfach. Die lokalen Medien berichteten schließlich über den Fall und so kam die Geschichte ins Rollen. Die Hinweise, die aus der Bevölkerung in Salt Lake City eingingen, brachten den Privatdetektiv auf die richtige Spur. Lundberg fand den Mann letztlich im "Pioneer Park" in Salt Lake City.
Seit seine Frau bei einem Autounfall ums Leben kam, war Melitzer ohne festen Wohnsitz und pendelte zwischen Salt Lake City und dem etwa 56 Kilometer nördlich befindlichen Ogden.
Melitzer stand nach der Überbringung der freudigen Nachricht erst einmal unter Schock. Von nun an wird er genügend Geld besitzen "um sich selbst zu versorgen oder jemanden anzustellen, der sich um ihn kümmert", sagte der Privatdetektiv.
Doch die Geschichte, die derzeit für weltweites Aufsehen sorgt, ist kein Einzelfall. Wir haben ein paar weitere Beispiele von ehemaligen Obdachlosen, die eines Tages zum Millionär wurden, gefunden.
John Paul Di Joria, Sohn von zwei Einwanderern, kommt aus einem Armenviertel von East Los Angeles. Während seiner gesamten Schulzeit jobbte er nebenbei, z.B. als Tankwart oder Lieferbote.
Nach der High School ging er für zwei Jahre zur Navy, heiratete und hatte einen Sohn. Doch die Ehe ging in die Brüche und die Navyzeit war vorüber. Di Joria wurde arbeitslos und lebte fortan mit seinem Sohn in einem Auto.
Er hielt sich mit dem Sammeln von Pfandflaschen über Wasser und nahm jeden Job an, der ihm angeboten wurde. Es ging bergauf, als Di Joria mit dem Verkauf von Lexika begann. Di Joria war ein wahres Verkaufstalent, so dass er einige Jahre später als Vertriebsleiter im Time Inc. Verlag anfing. Später wechselte er zu Redken Laboratories, einer amerikanischen Haarpflegemarke, wurde dort innerhalb weniger Monate zum Gebietsmanager und ein Jahr darauf zum Geschäftsführer zweier Abteilungen befördert. Nach weiteren erfolgreichen Jahren in der Kosmetikbranche machte sich Di Joria mit seinem Freund, dem Friseur Paul Mitchell, selbstständig. Darüber hinaus beteiligte er sich erfolgreich an weiteren Unternehmen. Di Jorias Vermögen wird auf über 3 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Dank einer Werbeaktion von McDonald´s, bei der in einer Filiale in Holly Hill, Florida eine Million Dollar an fünf Personen verschenkt wurden, ging für Patrick Collier der amerikanische Traum in Erfüllung. Collier war einer der fünf glücklichen Gewinner.
Monate zuvor hatte er noch auf Pappkartons geschlafen und sich mit Gelegenheitsjobs durchgeschlagen.
Die Geschichte von Chris Gardner ist vielen seit dem Kinofilm "Das Streben nach Glück" (mit Will Smith in der Hauptrolle) ein Begriff.
Chris Gardner wurde am 9. Februar 1954 in Milwaukee geboren und lebte einige Zeit im Heim.
Er zog nach San Francisco und lebte dort mit seiner Freundin und seinem Sohn am Rande des Existenzminimums. Er arbeitete als Vertreter für medizinische Geräte, war damit aber nicht sehr erfolgreich. Als die Schulden immer mehr stiegen verließ ihn die Freundin. Der gemeinsame Sohn blieb jedoch bei Chris Gardner.
Gardner traf eines Tages einen Mann in einem roten Ferrari und fragte ihn womit er sein Geld verdienen würde. Als er erfuhr, dass er als Börsenmakler arbeitete, beschloß er eine Karriere in der Finanzbranche anzustreben. Nach mehreren vergeblichen Versuchen bekam Gardner tatsächlich einen Praktikumsplatz bei dem Investmentunternehmen Dean Witter Reynolds. Das Praktikantengehalt reichte kaum zum Überleben aus, weshalb Gardner mit seinem Sohn weiterhin in Obdachlosenheimen und U-Bahnstationen nächtigte. Doch Gardner wusste, dass das Praktikum seine einzige Chance auf ein besseres Leben war und kämpfte jeden Tag. Schließlich wurde Gardner nach der Broker-Ausbildung übernommen und konnte sich endlich wieder eine Wohnung leisten.
Gardner gründete später seine eigene Firma "Gardner Rich" und wurde zum Selfmade-Multimillionär. Gardner unterstützt neben zahlreichen Wohltätigkeitsorganisationen die Glide Memorial United Methodist Church in San Francisco, die ihm und seinem Sohn einst geholfen hatte.
Seine Lebensgeschichte schrieb Gardner erfolgreich in einem Buch nieder, auf dem der Hollywoodfilm basiert.
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