Visa-Service » Arbeitsvisa » I-Visum » Wie verläuft der Beantragungsprozess?
Anträge für I-Visa werden beim zuständigen US-Konsulat der Vereinigten Staaten im Heimatland (nicht im Herkunftsland) gestellt. Im Allgemeinen erfolgt die Beantragung eines US-Visums in dem Land, in dem sich der aktuelle Lebensmittelpunkt des Antragsstellers befindet. In Deutschland kann beispielsweise im US-Konsulat Frankfurt/Main, Berlin oder München ein Antrag gestellt werden. In Österreich ist das Generalkonsulat in Wien zuständig, in der Schweiz das US-Konsulat in Bern.
WICHTIG: Seit mehreren Jahren besteht eine persönliche Erscheinungspflicht ausnahmslos aller Antragssteller im Alter von 14 bis 79 Jahren. Das heißt, alle Visa-Antragssteller innerhalb dieser Altersgrenze müssen bei einem persönlichen Interview im US-Konsulat ihren Antrag stellen. Es werden vorab keine Unterlagen postalisch eingereicht. Ausnahme: Altersgruppen unter 14 und über 79 Jahre, hier erfolgt der Antrag via Post.
Es muss vorab ein Interviewtermin unter folgender Nummer: 0180 - 1 - 85 00 55 (1,86 Euro/Minute) mit dem Callcenter des US-Konsulats oder online im Internet vereinbart werden. In der Regel sollte ein Termin innerhalb weniger Tage, bzw. in ein bis zwei Wochen zu erhalten sein. Zu den Hauptreisezeiten (Sommer- und Wintermonaten) können allerdings leicht Wartezeiten von bis zu vier Wochen entstehen. Bemühen Sie sich bitte rechtzeitig um einen Termin, denn die US-Beamten können keine Rücksicht auf individuelle Reisepläne nehmen.
Es wird eine Antragsgebühr in Höhe von derzeit 140 US-Dollar (= 105,00 Euro, Stand 5. Juli 2011) pro Antragssteller erhoben, die auch bei Ablehnung des Visums nicht zurückerstattet wird. Das I-Visa Gesuch sollte unbedingt sorgfältig vorbereitet werden, da aufgrund der neuen US-Sicherheitsgesetze die Prüfung der Anträge besonders streng gehandhabt wird. Grundsätzlich müssen Antragssteller neben dem gängigen Antragsformular DS-160 sowie der Visa-Gebühr ihre festen beruflichen und privaten Bindungen ans Heimatland (nicht USA!) und Ihre Rückkehrabsichten nach Deutschland belegbar nachweisen.
Zudem wird eine umfangreiche Dokumentation bezüglich des journalistischen Vorhabens in den Vereinigten Staaten, dem Arbeitgeber und zu den spezifischen Qualifikationen des Antragsstellers selbst abgefragt.
Sollte der Konsularbeamte Grund zur Annahme haben, dass z.B. eine Einwanderungsintention besteht oder eine Arbeit in den USA bei einem amerikanischen Arbeitgeber aufgenommen werden möchte, wird man dem Gesuch mit Sicherheit nicht stattgeben. Eine Ablehnung muss im Übrigen nicht begründet werden.
WICHTIG: Der Reisepass wird am Tag des Interviews im US-Konsulat einbehalten und nach einer Bearbeitungszeit von ca. 1-2 Wochen via Post zugestellt. Nur in absoluten Ausnahmefällen ist eine persönliche Abholung am nächsten Nachmittag möglich und muss beim Konsularbeamten erfragt werden! Eine sofortige Ausstellung des Visums noch am gleichen Tag ist ausgeschlossen!
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