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Historie der Lotterie

Was ist die GreenCard eigentlich?

Die GreenCard ist die unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für die Vereinigten Staaten von Amerika. Wer sie besitzt, darf in die USA auswandern und dort so lange bleiben wie er oder sie will. Dieses unbefristete Visum wurde erstmals in den vierziger Jahren als „Alien Registration Receipt Card“ eingeführt. Die ersten der kreditkartengroßen Ausweise trugen grüne Schrift und ein grünlich gefärbtes Foto. So bürgerte sich schnell der Ausdruck „GreenCard“ ein. Mittlerweile hat die GreenCard mehrmals die Farbe gewechselt. Zwischendurch war Sie sogar einmal pinkfarben, seit 1999 wird nun wieder ein dezenter grünlicher Ton verwendet. Mehr als 10 Millionen Ausländer leben zur Zeit mit einer GreenCard in den USA. 

Das GreenCard-Programm

Kentucky Consular CenterDie USA sind zu Recht stolz darauf, ein Einwanderungsland zu sein. Allerdings kommen aus einigen Ländern sehr viel mehr Menschen in die USA als aus anderen. Allein aus Mexiko, China und den Philippinen wandern mehr Leute ein, als aus den meisten anderen Staaten zusammen. Um die Anzahl der jährlichen Einwanderer einzelner Regionen nicht zu sehr anwachsen zu lassen, wird die nationale Vielfalt auch per Einwanderungsgesetz gesteuert.

Daher vergeben die USA seit 1994 jährlich 55.000 GreenCards nach dem Zufallsprinzip. Der damalige Präsident Ronald Reagan kam 1987 auf diese Idee. Er fürchtete um das ethnische Gleichgewicht im Land, nachdem er zwei Millionen illegal im Land lebenden Mexikanern eine Arbeitserlaubnis eingeräumt hatte. Wichtig war ihm dabei, neben der regionalen Auswahl, auch eine gewisse Qualifikation der Einwanderer. Einzige Voraussetzung neben dem zugelassenen Geburtsland ist somit eine gewisse schulische Bildung. Die genaue Erläuterung dazu finden Sie unter Teilnahmebedingungen.

Ausgeschlossen sind lediglich jene Länder, aus denen in den letzten fünf Jahren überdurchschnittlich viele Personen in die USA eingewandert sind. Diese Ausschlußländer können aber unter Umständen in den folgenden Jahren wieder teilnehmen. 

Gesetzliche Grundlage

Gesetzliche Grundlage

Das Diversity Visa (DV)-Programm stützt sich gesetzlich auf §201 bis 204 des Immigration and Nationality Act von 1990. Den genauen Gesetzestext finden Sie hier. Das Bureau of US Citizenship and Immigration Services USCIS (die amerikanische Einwanderungsbehörde) bestimmt auf der Grundlage einer gesetzlich festgelegten Berechnung die zugelassenen Länder und die Regeln der Einreichung, welche sich von Jahr zu Jahr ändern können.

Vorläufer des jetzigen GreenCard-Programms

Der Vorläufer des Diversity Visa Programms war das "NP-5 Lottery Program". Dieses startete schon im Jahr 1987 aufgrund des Immigration and Control Acts 1986 (IRCA). Dieses stellte aber nur für zwei Jahre je 5.000 Visa zur Verfügung, die auch nur unter Angehörigen von insgesamt 36 Nationen verteilt wurden. Im Jahre 1988 wurde das Programm um 2 Jahre verlängert und auf 15.000 Visa erhöht. 

GreenCard Programm

In den Jahren 1990 und 1991 wurden 10.000 GreenCards im Rahmen des neuen OP-1 Programms ausgegeben. Schon als Interims-Lösung gedacht, fand in den darauffolgenden zwei Jahren das AA-1 Programm statt, welches immerhin schon 40.000 Visa vergab. 

Allerdings waren nur 37 bislang in der Einwanderungsgeschichte unterrepräsentierte Nationen teilnahmeberechtigt, und ganze 16.000 Visa (40%) waren ausschliesslich für Nordirland reserviert. 

Geschichte des DV-Diversity Visa Programms

Geschichte des GreenCard Programms Im Jahr 1994 kam es erstmals zur Durchführung des jetzigen Diversity Visa Programs, welches nunmehr 55.000 GreenCards zur Verfügung stellte und woran fast alle Länder teilnahmeberechtigt waren – außer einigen "Auschlussländern" mit sehr hoher Einwanderungsquote.

Seitdem fand die USA GreenCard Lotterie bereits dreimal im Februar, viermal im Oktober, sowie je einmal im November bzw. Dezember statt. Die zuständige Behörde wurde im Jahr 2000 gewechselt. Das ehemals damit beauftragte National Visa Center (NVC) in Portsmouth musste die Durchführung an das Kentucky Consular Center (KCC) übergeben, welches fortan die Anträge entgegennimmt und auswertet.

Im ersten Jahr war es noch möglich, mehrere Anträge pro Person abzugeben. Dies führte dazu, dass einige Personen Hunderte von Anträgen stellten und dann auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die GreenCard erhielten. Allerdings führte dies zu einer völligen Überlastung der Behörde und zu Ungerechtigkeiten bei der Verteilung, da wohlhabende Personen mehr Anträge einreichen konnten. Seit 1995 darf jede Person nur noch einen Antrag pro Jahr stellen und muss sich dabei auf Fortuna verlassen – und auf die korrekte Einreichung des Antrags. Da dies sehr streng gehandhabt wurde, kam es schon 1995 zu über 1 Million Disqualifizierungen im Rahmen dieses Programm. Ab 1995 boten daher US-Rechtsanwaltskanzleien Hilfe bei der Antragstellung an – und bereits 1996 wurde mit The American Dream das erste und noch immer marktführende Unternehmen im europäischen Raum gegründet, das Antragsteller im Rahmen dieser Lotterie berät. 

Neueste Änderungen: Die digitale Einreichung wird Vorschrift

Digitale Einreichung Bis ins Jahr 2002 mussten alle GreenCard-Anträge in Schriftform gestellt werden. Auch The American Dream brachte daher jedes Jahr Zehntausende von Original-Anträgen aller Kunden zur New Yorker Dependance, von wo aus die Briefe einzeln innerhalb der USA an die zuständige Behörde versandt wurden. Seit 2003 sorgt nun allerdings ein neues und sehr modernes System für die Registrierung aller GreenCard-Anwärter: Die Einreichung muss elektronisch über eine spezielle Schnittstelle im Internet an die zuständige Behörde erfolgen.

Im Jahr 2003 fand also die bisher wohl grundlegendste Änderung bei der Durchführung der GreenCard-Lotterie statt. Erstmals in der fast 10-jährigen Geschichte dürfen keine Briefe mehr an die zuständige Stelle gesandt werden, stattdessen müssen alle Unterlagen elektronisch eingereicht werden. Für The American Dream bedeutet dies: Alle Unterlagen müssen nun auch digital erfasst werden, Passfotos werden gescannt und digital auf das passende Format gebracht, eine spezielle Schnittstelle zur sicheren Übertragung der Daten an die US-Behörde wird programmiert.

All dies geschieht natürlich ohne Zusatzkosten für unsere Kunden. Und auch wenn sonst alles elektronisch läuft, nehmen wir auch weiterhin schriftliche Anträge entgegen und versenden neben den selbstverständlichen Updates per E-Mail auch "echte" Post sowie ein Zertifikat über die korrekte Einreichung des Antrags an unsere Teilnehmer.

Gerade die Bestimmungen für die digitalisierten Fotos bezüglich Dateiformat, Pixeldichte, Auflösung, „Color depth“, Bildschärfe und -tiefe sind äusserst komplex, so dass etliche Bewerber kaum noch eine Chance auf eine eigenständige Bewerbung haben. Insbesondere betrifft dies Personen ohne privaten Internetzugang bzw. ohne Kenntnisse oder die Möglichkeit digitaler Bildbearbeitung. Aus diesem Grund hat die US-Administration die Inanspruchnahme professioneller Agenturen im Rahmen der „Public Notice 4446“ erstmals explizit empfohlen.

Mit einer Bewerbung über The American Dream gehen Sie also auf Nummer Sicher. Wir verfügen in Ihrem Interesse ständig über die aktuellsten Informationen und können kurzfristig auch auf weitere Neuerungen reagieren.

Wir wünschen Ihnen für Ihre Bewerbung vor allem eins: Viel Glück!

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