THE AMERICAN DREAM Logo

Wie viele Menschen leben in den USA? Der U.S. Census 2020 wird's wissen!

21 Mär 2017 The American Dream

Haben Sie schon mal gefragt wer eigentlich die Menschen in den USA zählt? Wir wissen es! Wir möchten Sie auf eines der wichtigsten U.S. Regierungsevents vorbereiten, welches nur alle 10 Jahre stattfindet: der U.S. Census. Im Moment zählt der U.S. Bevölkerungszähler im Takt von 33 Sekunden einen neuen Einwohner. Das U.S. Census Büro ist schon kräftig dabei die Zählung für 2020 vorzubereiten um Ihnen mitzuteilen, wie viele Einwanderer sich ihren ganz persönlichen amerikanischen Traum schon erfüllt haben! 

Seit 1790 nimmt die US Regierung alle 10 Jahre eine umfassende Volkszählung der ganzen Nation vor. Im Moment entwirft der U.S. Census einen Gesamtplan zur Vorgehensweise der 24. Volkszählung im Jahre 2020. Aber warum macht man sich die Mühe jeden Einwohner zu zählen? Zunächst einmal ist es in der Verfassung festgehalten, dass alle 10 Jahre eine Volkszählung durchgeführt werden muss. Diese Daten helfen der U.S. Regierung ihre Politik und Dienste zu planen, zum Beispiel die Verteilung der Mittel für Gemeinden welche unter Armut und hoher Kriminalität leiden oder für Schulbezirke, die die Bildungsstandards nicht erfüllen. 

Einer der wichtigsten Gründe für die Volkszählung und warum diese eine große politische Relevanz hat, besteht darin festzustellen wie die staatlichen Kongressplätze verteilt werden sollen. Die Anzahl der Sitze hängt von der Zahl der Bevölkerung im jeweiligen Bundesstaat ab und somit trägt die Zählung unter anderem zur Neudefinition der Wahlbezirksgrenzen bei. Dies ist wiederum sehr wichtig für die faire Verteilung der Sitzplätze im House of Representatives. Wenn Sie gerade in die USA ausgewandert sind und ein eigenes Unternehmen gründen wollen, dann geben diese Daten einen aufschlussreichen Einblick in demographische, ökonomische und geographische Trends. Haben Sie den Plan zum Beispiel eine Kindertagesstätte zu eröffnen, dann ist es besonders wichtig, dass Sie die Geburtsraten und die Anzahl der arbeitenden Mutter in Ihrer Gegend kennen! 

Einwanderung in die USA: Ab in den amerikanischen Schmelztiegel 

Die Volkszählung in den Vereinigten Staaten hilft außerdem bei der Analyse der Population durch Geburtsraten, Todesfälle und der netto Einwanderung. Von 2000 bis 2010 wuchs die U.S. Bevölkerung um 9,7% und Schätzungen zufolge wird die Wachstumsrate von 2010 bis 2020 bei ca. 10% liegen. Als Amerika die Volkszählung zum ersten Mal 1790 durchführte, ist die US Bevölkerung bis 1890, alle 10 Jahre um durchschnittlich 33% gewachsen. Dies ist auf den großen Zustrom von Einwanderern zurückzuführen, die nach Amerika aufbrachen um sich und ihren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen. Amerika ist und bleibt der Schmelztiegel für Menschen aus verschiedenen Kulturen und Ländern und genau dies macht die Vereinigten Staaten so attraktiv und einzigartig. Ob Sie nun mexikanisches Essen mögen oder doch lieber Frühlingsrollen, die amerikanische Kultur ist am Ende eine Mischung aus allem! 

Die meisten Menschen in den USA werden Ihnen stolz erzählen welche Vorfahren sie haben und woher ihre Ururgroßeltern stammen und dieser Trend wird nie enden solange es Zuwanderung in die USA gibt. 2015 gab es ca. 43,1 Millionen Menschen in den USA die im Ausland geboren wurden, was einen Prozentsatz von ca. 13,5% der Gesamtbevölkerung ausmachte. Schaut man sich die unten stehende Tabelle an, so sieht man, dass mehr und mehr Menschen sich dafür entscheiden in den USA zu leben. Allein im Jahre 2015 gab es 1.051.031 neue Legal Permanent Residents, 2014 waren es 1.016.518 und 2013 waren es 990.553. 

Das Census Bureau prognostiziert, dass bis 2060, fast jeder fünfte Einwohner der Vereinigten Staaten (19%) im Ausland geboren wurde, im Vergleich: Momentan sind es 13%. Das klingt nach Greencard Glück!

Das Glück der Iren 

Bild von zwei Kindern vor einer USA Flagge

Was haben die Greencard und ein vierblättriges Kleeblatt gemeinsam? Sie sind beide grün und bringen viel Glück! 1991 hat der Kongress den Monat März zum Irisch-Amerikanischen Traditionsmonat erklärt und am 17. März feiern viele Menschen ihre irischen Wurzeln in den USA und zwar St. Patrick's Day! Die Volkszählung hat unter anderem rausgestellt, dass 2015 rund 10,2%, also ca. 32,7 Millionen, der Amerikaner von irischen Einwanderern abzustammen scheinen. Interessanterweise war die irische Abstammung die häufigste europäische Nationalität nach der Deutschen. Die beiden Bundesstaaten mit den höchsten Prozentsätzen an irischer Vorfahren sind Massachusetts (mit 20,2% der lokalen Bevölkerung) und New Hampshire mit 20,6%. Der Zuwandererstrom der Iren lässt sich auf Mitte des 19. Jahrhundert zurückführen. In dieser Epoche litt Irland unter einer Hungersnot (sog. Irish Potato Famine) und viele Menschen kamen nach Amerika um dort ihr Glück zu finden und ein besseres Leben zu leben. Jedes Jahr im März wird der amerikanische Spirit für ganze vier Wochen in ein irisches grün gewandelt. Vergessen Sie also bloß nicht, etwas Grünes anzuziehen! 

Frauen und Arbeitskräfte 

Der März ist zudem der Welt’s besseren Hälfte gewidmet - den Frauen! Im dritten Monat im Jahr wird der internationale Frauentag gefeiert und die Statistiken der Volkszählung zeigen, wie sich Frauen in ihrem Alltag in den USA seit 1790 gewandelt haben. Frauen haben hart für ihre Rechte gekämpft, werden dies auch weiterhin tun und anhand der Statistiken kann man sehen, wie weit sie damit in den USA bereits gekommen sind. Von Susanne B. Anthony, über das Frauenwahlrecht zu Eleonor Roosevelt und hin zu den Bürgerrechten, Frauen sind ebenso entscheidend für den Wandel der USA wie die Einwanderer. Die Volkszählung ergab, dass im Jahre 2012 9,9 Millionen Unternehmen von Frauen geführt wurden. Im Vergleich zu 2007 gab es hier bei einer Anzahl von 7.8 Millionen Unternehmen einen Anstieg von 26.8%. Zudem gehen mehr Frauen während der Wahlsaison den letzten Schritt zur Wahlurne als Männer. Im Vergleich wählen von den Frauen 43% und von den Männern nur 40,8%. Des Weiteren investieren mehr Frauen Zeit in ein Studium. Rund 55,4% der Collegestudenten sind Frauen. Im Jahre 1970 waren nur 1,3% der Bauingenieure weiblich, im Vergleich zu den heutigen 12,7%.  Im selben Jahr waren nur 4,9% der Anwälte und Richter weiblich, heute beträgt die Frauenquote in diesen Bereichen 33,4%. Frauen, die nicht in den USA geboren sind, verdienen im Durchschnitt mehr Geld in den USA, als im Ausland geborene Männer, insbesondere wenn sie einen höheren Abschluss als diese haben. Frauen treten weiterhin für ihre Rechte ein, dies ist ein Grund von vielen, warum ihnen der ganze Monat März gewidmet wird. Ob mehr Männer oder mehr Frauen eine Greencard gewinnen, ist jedoch etwas das Census uns noch nicht verraten hat. 

Ostküste oder Westküste? 

Am Ende ist es nicht relevant, ob Sie Ire oder eine Frau sind, denn ein Amerikaner/in ist und bleibt immer eine Amerikaner/in! Nun wissen wir dank U.S. Census, dass jedes Jahr mehr und mehr Einwanderer in die USA ziehen, doch wo lassen sie sich am Ende nieder und erfüllen ihren amerikanischen Traum? Betrachtet man die Gesamtzahl der Einwanderer, dann ist Kalifornien definitiv der beliebteste Staat. Im Jahr 2014 war Kalifornien das Zuhause von 10,5 Millionen im Ausland geborenen Menschen, was 27% der immigrierten Bevölkerungsgruppe ausmacht. Kein Wunder das Kalifornien so ein einzigartiger, bunt gemischter und anziehender Staat ist. Texas und New York sind mit jeweils 4,5 Millionen auf dem zweiten und dritten Platz. Es ist also keine Überraschung, dass man dort griechische, polnische und chinesische Restaurants aneinander gereiht finden kann, denn 23% der Gesamtbevölkerung sind Immigranten in diesen beiden Staaten. Die sonnigen Strände Floridas ziehen 4 Millionen Einwanderer an und in New Jersey leben 2 Millionen. 

Der Jubel und Trubel New Yorks oder die Strände Floridas und Kaliforniens sind nicht das richtige für Sie? Wir fragen uns: Wo zieht es Einwanderer also noch hin? Zwischen den Jahren 2000 und 2014 waren die Top 5 der Staaten die ebenfalls eine große Einwanderungszahl vorweisen können, keine anderen als: Tennessee und Kentucky (beide 102 Prozent), Wyoming (101 Prozent), North Dakota (99 Prozent), und South Carolina (97 Prozent).  Einige dieser Staaten hatten zu Beginn sehr geringe Einwandererzahlen, daher ist jeder Zuwachs ein großer Anstieg der Prozentzahlen. Dies ist auf jeden Fall ein Anfang und wer weiß, vielleicht ist der Staat Tennessee mit der Liebe zur Country Musik oder das Pferdeparadies Wyoming Ihre neue amerikanische Heimat. 

Wenn Sie einer der vielen Immigranten sein wollen, die alle 33 Sekunden die USA betreten, sollten Sie das Glück selber in die Hand nehmen und bei der Greencard Lotterie DV-19 mitmachen. Sollten Sie es rechtzeitig schaffen ihren amerikanischen Traum wahr zu machen, zählen Sie wahrscheinlich schon in der anstehenden Zählung des U.S. Census 2020 als legaler Einwohner der USA. Warum nur auf die Statistiken schauen, wenn Sie selber Immigrant sein können?! Verpassen Sie nicht Ihre Chance!

Zurück