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Leben + Arbeiten in den USA: Als Cowgirl auf einer Ranch

23.12.2016

Zwischen den Feiertagen bleibt etwas Zeit für Besinnlichkeit und Pläne schmieden für die eigene Zukunft: Unsere Kunden wünschen sich nichts sehnlicher als ein erfülltes Leben in den USA! Für über 18.000 GreenCard-Gewinner wurde dieser Traum nun schon Wirklichkeit. Der Wunsch nach Freiheit und Selbstverwirklichung wird bei künftigen Auswanderern groß geschrieben.

Nirgendwo sonst als im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" scheint ein Leben als Cowboy oder eben auch Cowgirl auf einer Ranch so wahrscheinlich wie in den USA. Genau so ein Leben wollen wir Ihnen heute vorstellen und haben deshalb ein "waschechtes Cowgirl" einen Tag lang begleitet. Wir wünschen all unseren Kunden eine wunderschöne Weihnachtszeit und viel GreenCard-Glück im neuen Jahr! Viel Vergnügen beim Lesen:

Hufgetrappel, das Schnauben der Pferde, ab und zu ein Kojotenheulen und irgendwo in der Ferne hört man einen Cowboy Mundharmonika spielen. So stellen sich viele den „Wilden Westen“ vor. Doch wie läuft so ein Cowboy Alltag eigentlich wirklich ab? Wild West Romantik und schweißtreibende Arbeit, wir haben uns einen Tag eines echten Cowgirls mal genauer angesehen. Auf der Badger Creek Ranch in den Rocky Mountains, Colorado lebt unser Cowgirl Natalie und schildert exklusiv für The American Dream einen Tag aus  ihrem Leben: 

Willkommen im "Wilden Westen"

Erster Eindruck: Im Winter ist es still auf der Ranch, der Schnee bedeckt die weite Graslandlandschaft und schafft eine friedliche Atmosphäre. Einige pink-orangene Sonnenstrahlen steigen über dem Horizont auf und die Sonne wird bald Licht und Wärme bringen. 

  • 5:00 Uhr morgens: Zeit für Natalie aufzustehen. -25C° Celsius und kein Strom. Die Heizung ist ausgefallen und man kann entweder darauf warten, dass die Solaranlage anfängt sich aufzuladen oder Natalie muss den Generator selbst anwerfen. Aber erstmal Kaffee.
  • Der erste Becher ist ausgetrunken, es wird langsam wärmer… -17C°. Der Truck sollte sich jetzt starten lassen. Natalie, ihr Mann und ihr Labrador Boo machen sich auf den Weg in die Scheune um das Heu aufzuladen. Ghost, die alte Katze, sitzt vor dem Stall und badet im Morgenlicht. Dort werden erstmal die Hühner versorgt, das gefrorene Wasser in den Tränken durch warmes ersetzt und die Eier eingesammelt, die Natalie in die tiefen Taschen ihres Mantels steckt, damit sie nicht einfrieren. Die Hühner sind schon ganz aufgeregt, endlich dürfen sie hinaus ins Freie um nach Körnern im frischen Heu zu suchen, das schon draußen im Gehege bereit liegt.
  • cowgirl ranch usa schnee freestocksDer Truck ist bereits beladen und Natalie steigt ein um mit ihrem Mann auf die Wiesen zu fahren, wo ihre Pferde schon sehnsüchtig auf ihr Frühstück warten. Natalie fährt, denn ihr Mann steht auf der Ladefläche und verteilt von dort aus das Heu auf die Wiese, während sie fährt. Und sie muss sehr, sehr vorsichtig fahren, denn das Gelände ist sehr unwegsam und ihr Mann soll schließlich nicht von der Ladefläche fallen. Die Pferde erkennen das Auto schon von weitem und kommen wiehernd angelaufen. FRÜHSTÜCK!

    Trotzdem haben sie die Ruhe weg, sie wissen dass es keiner Eile bedarf, denn für jeden ist genug zu fressen da. Bis auf einen. Bizmark, noch jung und wild, kommt der Wallach wiehernd und bockend angerannt. Er steigt, und wirbelt dabei den Schnee auf. Aufgeregt schnaubend steht er da im Morgenlicht und man kann Hollywood schon nach ihm rufen hören!
  • ls das Heu verteilt ist, geht es noch einmal zur Kontrollfahrt über die Weide. Das Loch im Teich, das Natalie und ihr Mann ins Eis geschlagen haben, ist wieder zugefroren und muss frei geschlagen werden. Mit dem Eispickel macht sich Natalie ans Werk, und auch wenn ihre Hände und Füße danach eingefroren sind, so ist sie doch glücklich darüber, dass für die Pferde gesorgt ist. Um sich wieder ein wenig aufzuwärmen geht es wieder Richtung Ranch, wo schon der der nächste Becher Kaffee bereitsteht. Mit einem Arm voll Kaminholz gehen Natalie und ihr Manns zurück ins Haus um nun endlich ihr wohlverdientes Frühstück zu genießen.
  • Nach dem Frühstück geht es an die Büroarbeit, denn besonders im Winter ist es ruhig auf der Ranch und es ist Zeit um Reservierungen und Fragen von Gästen entgegen zu nehmen, sich um Werbung zu kümmern, aber auch alle anderen anfallenden Büroarbeiten zu erledigen, die so anfallen wenn man eine große Farm betreibt. Es muss sorgfältig überlegt werden wie viel Vieh für den Sommer benötigt wird, welches Futter dafür benötigt wird, wie viele Rinder verkauft und gekauft werden müssen, wann sie auf welche Weide kommen sollen usw. Bei so viel Planung und Büroarbeit geht der Morgen schnell um und der Mittag bricht an.
  • Zur Mittagszeit holt Natalie ein paar der älteren Pferde in den Stall, damit sie diese mit einer extra Portion Futter versorgen kann. Sie werden gefüttert und während die einen noch mit fressen beschäftigt sind, werden ein paar andere zum Training aus ihren Boxen geholt. Natalie und ihr Mann legen sehr viel Wert darauf, dass jedes Pferd ein individuelles Training bekommt und sie nehmen sich für jedes Tier Zeit. Natalie trainiert ihre Pferde mit einer besonderen Methode, die sich Natural Horsemanship nennt und darauf zielt mit jedem Pferd eine tiefe Bindung einzugehen, ohne Zwang und ohne Druck. Nachdem das Training der Pferde beendet ist und die restlichen Pferde mit dem Fressen fertig sind, bleibt nur noch wenig Zeit um nochmal ein wenig Büroarbeit zu erledigen. Dann heißt es wieder rauf auf den Truck und die morgendliche Routine wiederholen, damit die Tiere auch nachts warme, gefüllte Bäuche haben.
  • Doch bald schon kommt der Frühling und Natalies tägliche Routine wird erweitert mit dem Kontrollieren ihrer Zäune. Im Mai kommen die Rinder zurück auf die Ranch und dafür muss jeder Zaun absolut einwandfrei sein. Im Winter werden die Zäune oft von Elchen, Rehen und Antilopen zerstört und das bedeutet für Natalie und ihr Team viel Arbeit. Die Büroarbeit wird zur Seite gelegt und alles wird draußen vorbereitet. Natalies Weiden haben eine Fläche von 1618,743 Hektaren! Das ist sehr viel Land mit sehr viel Zaun, der kontrolliert werden muss. Auch die Gäste werden Ende Mai eintreffen und das bedeutet noch mehr zu tun.
  • perde usa unsplash gert boersNicht nur im Winter heißt es um 5:00 Uhr aufstehen, sondern auch im Frühling und Sommer. Doch ohne Kaffee und Frühstück geht nichts auf der Ranch. Gäste und Ranchmitarbeiter arbeiten Hand in Hand und während die eine Gruppe das Frühstück zubereitet, holt die andere Gruppe die Pferde in die Ställe, füttert und versorgt sie. Um 7:30 Uhr kommen dann alle zusammen und genieße das herzhafte Frühstück, denn nur wer gut frühstückt hat später auch Kraft für die langen Ausritte.
  • Um kurz vor 9:00 Uhr wird aufgesattelt, aufgesessen und der Sonne entgegen geritten. Je nachdem was die Tiere benötigen wird der Tag geplant. Die Weiden werden täglich kontrolliert, sowie die Zäune, damit auch wirklich sichergestellt werden kann, dass es jedem Tier auf der Farm an nichts fehlt. Jede Weide wird einzeln kontrolliert, ob genug Wasser da ist, ob noch genügend Gras auf der Wiese wächst oder ob die Tiere auf eine andere Weide getrieben werden müssen. Und so geht es weiter von Wiese zu Wiese. Jedes Stückchen Zaun und Wiese wird täglich zu Pferd kontrolliert und sollte etwas repariert werden müssen, so wird später mit dem Truck nochmal zu der betroffenen Stelle gefahren um die entsprechenden Maßnahmen vorzunehmen.
  • Je nach dem wie weit von der Ranch weg geritten wird, gibt es unterwegs ein Mittagessen oder Natalie und ihre Gäste reiten zurück zur Farm. Nach dem Mittagessen geht es wieder in den Sattel um die jeweils anfallenden Aufgaben, wie z.B. das Viehtreiben zu erledigen. Sollte einmal nichts zu tun sein, so reiten Natalie und ihre Gäste in die wunderschöne Landschaft um die Ranch herum oder trainieren zusammen nach der Horsemanship Methode auf dem Reitplatz.
  • Nach all der ganzen Reiterei und dem Versorgen aller Tiere ist es sehr schnell dann auch wieder Abend. Um 18:30 Uhr versammeln sich alle zum gemeinsamen Abendbrot. Es werden Geschichten erzählt und viel gelacht, doch schon bald wird der erste in der Runde sich strecken, gähnen und sich zum Schlafen zurückziehen. In den Sommer- und Frühlingsnächten ist der Abendhimmel übersäht mit Sternen, jedoch sind die meisten Gäste viel zu müde um sie zu zählen. Beim gemütlichen Lagerfeuer kommt Wildwestromantik auf. Man sitzt zusammen, spielt Gitarre und singt die alten und berühmten Lagerfeuerlieder. Jedoch sind diese Momente nicht von langer Dauer, denn morgen früh heißt es wieder früh aufstehen und ran an die Arbeit, wie es sich für einen Cowboy/ein echtes Cowgirl gehört!

Was wird aus Ihrem amerikanischen Traum? Wer aktuell an der GreenCard-Lotterie teilnimmt, dem wünschen wir viel, viel Glück! Wer jetzt Lust bekommen hat, aufzusatteln und sich gen Westen aufzumachen, hat mit The American Dream die besten Aussichten auf Erfolg. Melden Sie sich jetzt für die GreenCard-Lotterie an, um eine GreenCard zu gewinnen und den eigenen USA-Traum zu verwirklichen! Vielleicht reiten auch Sie bald gen Sonnenuntergang Ihrem eigenen Traum vom wilden Westen entgegen!

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