RATGEBER: Günstig fliegen in die USA

Bei europäischen Zielen und innerhalb Deutschlands sind billige Flugtickets fast schon Standard. Meist von kleineren oder mittelgrossen Flughäfen starten die Billigflieger vor allem zu Zielen rund um das Mittelmeer. Etwas anders sieht es aus, wenn die Reise über den großen Teich in die USA führt. Die „üblichen“ Billig-Fluglinien sind auf diesen Strecken kaum unterwegs. Trotzdem gibt es ein paar Tipps und Tricks, wie man billiger in die USA fliegen kann.

Da es kein Patentrezept gibt, gilt auch hier das Motto des preisbewussten Shoppers: Viele Angebote einholen und – sofern der Abflugtag nicht genau feststehen muss – einfach mal einige Tage (Wochen) im Flugkalender vor und zurückblättern, um zu sehen wie sich die Preise an anderen Abflugtagen nach oben oder unten verändern.

Auf den Internet-Homepages einer der großen Fluggesellschaften findet sich (wenn man früh genug guckt!) fast immer ein USA-Special, bei dem Flugtickets zu vergünstigten Konditionen angeboten werden.

Daher unser Tipp: Surfen Sie der Reihe nach auf die Homepages von Lufthansa http://www.lufthansa.com, Northwest Airlines www.nwa.com, Delta Airlines de.delta.com/, KLM, www.klm.com, Air France http://www.airfrance.com . Auch der USA-Spezialist www.skybooker.de ist sehr hilfreich bei der Suche nach günstigen Reisemöglichkeiten in die USA und bietet auch Hotels und Mietwagen an.

Wussten Sie übrigens, dass die billigen Linienflüge von Southwest Airlines in den USA im Jahre 1971 erfunden wurden? Auf Europa übertragen hat das Geschäftsmodell erstmals Ryanair Anfang der 1990er Jahre. Die Gründe, warum eine Low Cost-Airline billiger fliegt als Lufthansa & Co. sind folgende:

* Kein oder stark eingeschränkter Bord- und Bodenservice. Für den obligatorischen Snack und Kaffee an Bord muss oft extra bezahlt werden. Daher auch der Name No-frills-Airline (Fluggesellschaft ohne Schnickschnack)

* Flugbuchungen sind nur über das Internet oder über ein Call-Center möglich. Provisionen an Reisevermittler entfallen somit für die Fluggesellschaft, dadurch gibt es allerdings auch keine unabhängige Beratung.

* Nur Punkt zu Punkt-Flüge und dies häufig nach kleineren Provinzairports mit geringeren Start- und Lande-Gebühren, die allerdings vom Zentrum weit entfernt sind. (siehe Stansted – London, Hahn – Frankfurt, Malpensa – Mailand usw.)

* Höhere Produktivität, d.h. eine Low Cost-Airline fliegt mit einem Fluggerät eine Strecke pro Tag ein- bis zweimal häufiger als eine traditionelle Fluggesellschaft.

* Die Billig-Fluggesellschaften setzen i.d.R. nur einen Flugzeugtyp in ihrer Flugzeugflotte ein, dadurch haben sie gegenüber einer Full-Service-Airline wesentlich geringere Wartungskosten.

Darüber hinaus haben wir für Sie auch Billigfluganbieter für Flüge innerhalb der USA recherchiert:

* www.midwestairlines.com/: Städteverbindungen an der Westküste

* http://www.airtran.com/: Zahlreiche Städteverbindungen an der Ostküste der USA und vom Basisflughafen in Atlanta werden Billigflüge nach Los Angeles, San Francisco, Las Vegas und Cancun (Mexiko) angeboten.

* www.frontierairlines.com/: Zur Zeit bietet diese Low-Fare-Airlines 48 Flugziele in den USA und 8 Strecken nach Mexiko an. Vom Basisflughafen Denver / Colorado werden zahlreiche Billigflüge in die Wintersportregionen der Rocky Mountains angeboten.

*http://www.spiritair.com : Günstige Flüge nach / ab Florida, Detroit, Chicago, New York

Unter www.itravelnet.com/transport/lowcostairlines/northamerica.html finden Sie weitere Billigfluganbieter.

Wir wünschen Ihnen einen guten Flug und viel Spaß!

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