Trump kritisiert Visa für ausländische Mitarbeiter

In einem neuen Dekret hat Präsident Trump sich für eine Reform des H-1B Visums ausgesprochen. Dies ist der Name des beliebten US Visums, mit dem US Unternehmen ausländische Mitarbeiter beschäftigen können, auch und vor allem im Silicon Valley. Laut Trump soll mit der derzeit noch relativ einfachen Beantragung künftig Schluss sein! Der Weg zur GreenCard scheint damit gar nicht mal so schwer, die Beschaffung eines H-1B Visums dagegen sehr?!

Am Dienstag, den 18. April hat Präsident Trump ein neues Dekret erlassen: „Buy American and Hire American“. Darin fordert Trump amerikanische Firmen dazu auf, vorrangig Produkte „Made in USA“ zu kaufen, sowie zuerst Amerikaner zu beschäftigen beziehungsweise diese weiterzubilden, bevor auf ausländische Mitarbeiter zurückgegriffen wird. Um es mit seinen Worten zu sagen:

„In order to promote the proper functioning of the H-1B visa program (…) as soon as practicable, I suggest reforms to help ensure that H-1B visas are awarded to the most-skilled or highest-paid petition beneficiaries.“ – so steht es in der neuen „Executive Order“ unter Absatz 5 (b) geschrieben.

Einwanderungsgesetze sind nicht per Dekret zu ändern

Kein Grund zu allzu großer Sorge – das H-1B Visaprogramm soll es weiterhin geben, und so einfach sind Einwanderungsgesetze auch nicht per Dekret zu ändern. Aber wenn es nach Trump geht, sollen künftig nur noch außerordentlich qualifizierte und überdurchschnittlich bezahlte Mitarbeiter aus dem Ausland dafür infrage kommen.

Wer im Besitz einer GreenCard ist, hat ohnehin nichts zu befürchten, im Gegenteil: Wer die GreenCard gewonnen hat und erstmal in den USA lebt, kann sogar amerikanischer Staatsbürger werden und genießt damit alle Vorteile, die dieses Land zu bieten hat.

Noch liegen auch keine konkreten Pläne zur Umsetzung einer H-1B Visareform vor, doch Präsident Donald Trump scheint diese auf dem Schirm zu haben. Während es künftig damit schwerer werden könnte, ein US Visum wie das H-1B zu beantragen, ist die Teilnahme an der GreenCard Lotterie immer noch für fast jeden möglich.

Derzeit keine Änderungen an den Voraussetzungen zur GreenCard-Lotterie

Zu den Teilnahmebedingungen für die Lotterie, die übrigens unter dem republikanischen Präsidenten Reagan beschlossen wurde, zählt lediglich, dass man in einem Land geboren wurde, dass für die GreenCard Lotterie zugelassen ist und mindestens über einen Realschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung verfügt.

Prinzipiell müssen diese Angaben spätestens zum Visainterviewtermin nachgewiesen werden, also folglich erst nach der GreenCard Gewinnbenachrichtigung. Wer also in Begriff ist, den aktuellen Bildungsnachweis zu erbringen und diesen bis zum Interviewtermin erfolgreich einreichen kann, hat damit die Chance frühzeitig an der GreenCard Lotterie teilnehmen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ob er sich wirklich für die GreenCard Lotterie qualifiziert, dem empfehlen wir unseren GreenCard Selfcheck oder aber Kontakt zu unseren GreenCard Kundenberatern aufzunehmen und sich auf diesem Weg nochmal zu vergewissern, dass die Mindestanforderungen erfüllt sind.

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