US Visa

In die USA ohne GreenCard z. B. als Au pair mit einer Gastfamilie leben und arbeiten? Oder träumen Sie schon seit längerem davon beruflich in den USA durchzustarten?
Jeder, der in die Vereinigten Staaten einreisen möchte, benötigt in der Regel ein gültiges Visum. Wer vorerst mit einem gültigen ESTA oder Visum in die USA einreist und dann auf den Geschmack kommt dauerhaft in den USA leben zu wollen, dem empfehlen wir dringend die Teilnahme an der GreenCard Lotterie. Doch so unterschiedlich wie die USA Pläne sein können, sind auch die verschiedenen Visa für die USA: Die Vereinigten Staaten unterscheiden mehr als 50 Visakategorien!
Je nach Visumantrag müssen ganz unterschiedliche Voraussetzungen, Bedingungen und Fristen eingehalten werden. Um Sie über die Dos und Don'ts bei der Antragstellung zu informieren, geben wir einen Überblick über die wichtigsten Nichteinwanderungsvisa und Tipps zur Beantragung des richtigen Visums für die USA.


Nichteinwanderungsvisa
Ob als Tourist, Geschäftsreisender, Mitarbeiter eines Unternehmens mit einem Standort in den USA, Au Pair, Student, Schüler oder Praktikant – je nach Einreisegrund kommt ein anderes US Visum für Sie infrage. Genauer gesagt benötigen Sie ein sogenanntes Nichteinwanderungsvisum. Damit sind Visa gemeint, die zu einem befristeten Aufenthalt in den USA berechtigen.

Wichtige Zugangsvoraussetzungen
Je nach Visumkategorie können die Voraussetzungen zum Teil stark variieren. Dennoch gibt es generelle Bedingungen, die für alle Nichteinwanderungsvisa einheitlich sind:

  1. Der Zweck Ihrer USA Reise muss der Visakategorie entsprechen, für die Sie den Antrag stellen. Sprich: Wenn Sie ein sogenanntes Besuchervisum beantragen, müssen Sie den US Behörden nachweisen, dass Sie zu touristischen Zwecken in die USA reisen.
  2. Sie verbringen nur eine begrenzte Zeit in den Vereinigten Staaten und kehren nach Ende Ihres USA Aufenthalts in Ihr Heimatland zurück.
  3. Sie müssen über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um die Kosten Ihrer USA Reise decken zu können.
Selbstverständlich muss jeder Antragsteller je nach Visumkategorie noch weitere Anforderungen erfüllen, daher haben wir diese Informationen unter den einzelnen Visakategorien aufgeführt.

Einen US Visumantrag stellen
Wenn Sie ein Nichteinwanderungsvisum beantragen möchten, müssen Sie folgende Beantragungsschritte durchlaufen:

  1. Erstellung des DS 160 Antragsformulars (Online Nonimmigrant Visa Application). Das DS 160 muss online ausgefüllt und elektronisch an die US Behörden übermittelt werden.
  2. Zahlung der Visa Gebühren. Die Höhe der Antragsgebühr ist von der Art des Visums abhängig. Seit dem 14.12.2013 müssen neben dem Online Antrag DS 160 alle Antragsteller auf ein Nichteinwanderungsvisum ein Visa Profil auf der Website des Visa Informationsdienstes CGI anlegen zwecks Terminvereinbarung und Zahlung der Visa Gebühr.
  3. Vereinbaren Sie einen Interviewtermin bei einem amerikanischen Konsulat in Ihrem Heimatland. Zum Visainterview müssen Sie notwendige Antragsunterlagen, Dokumente und Nachweise mitbringen. Seit dem Jahr 2001 besteht eine persönliche Erscheinungspflicht ausnahmslos aller Antragsteller im Alter von 14 bis 79 Jahren. Es werden vorab keine Unterlagen postalisch eingereicht (Ausnahme: Altersgruppen unter 14 und über 79 Jahre, hier erfolgt der Antrag via Post). Eine weitere Ausnahme bildet derzeit das seit 2011 in einigen US Konsulaten eingeführte Visa Reissuance Program.
  4. Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass am Tag des Interviews im US Konsulat einbehalten und nach einer Bearbeitungszeit von ca. ein bis zwei Wochen per Einschreiben an eine deutsche Adresse zugestellt wird. Eine persönliche Abholung des Visums oder eine Ausstellung am gleichen Tag sind nicht möglich!
Bemühen Sie sich bitte rechtzeitig um die Beantragung des Visums, denn die US Beamten können und werden keine Rücksicht auf individuelle Reisepläne nehmen.

Ablehnung eines US Visa antrags beim Konsulat
Eine Ablehnung muss nicht ausführlich begründet werden. Ist dies erst einmal geschehen, kann meist erst nach mehreren Monaten oder sogar Jahren ein neues Visum erfolgreich beantragt werden.
Wichtig: Das Visum garantiert nicht, dass Sie tatsächlich in die USA einreisen dürfen. An der US Grenze wird ein Beamter der US Zoll- und Grenzschutzbehörde darüber entscheiden, ob und wie lange Sie in die USA reisen dürfen.

Touristenvisum und Geschäftsvisum (B-1 Visum, B-2 Visum)
Die Frage an der Grenzkontrolle bei der Einreise in die USA lautet oftmals: Warum sind Sie hier - business or pleasure? Lautet die Antwort geschäftlich, werden die Grenzbeamten schon mal hellhörig, was aber nicht weiter schlimm sein muss. Wer sowohl beruflich als auch privat in den USA unterwegs ist, sollte sich sicher sein, über das richtige Einreisedokument zu verfügen. Für geschäftsbedingte und touristische Einreisen können Staatsangehörige bestimmter Länder unter bestimmten Zugangsvoraussetzungen die visumfreie Einreise für die USA mit ESTA nutzen. Personen, die z. B. aufgrund von Staatsangehörigkeit, Aufenthaltszweck und / oder Aufenthaltsdauer nicht die visumfreie Einreise nutzen können, müssen ein Touristenvisum bzw. ein Geschäftsreisendenvisum beantragen.
Das B Visum ermöglicht den Aufenthalt als Geschäftsreisender (B-1 Business Visitor) oder als Tourist (B-2 Tourist Visa) für bis zu 180 Tage am Stück oder für mehrere Einreisen innerhalb eines Jahres. In der Regel werden diese Visa auf zehn Jahre erteilt (variierend nach Staatsangehörigkeit), können allerdings auch auf geringere Zeiträume begrenzt werden. Dies bedeutet, dass sich Visuminhaber z. B. innerhalb der nächsten zehn Jahre für maximal 180 Tage pro Einreise in den USA aufhalten dürfen. Bitte beachten Sie, dass eine hohe Einreisefrequenz mit längeren Aufenthaltszeiten zu unangenehmen Nachfragen und / oder Problemen an der Grenze führen kann. Ein Visum ist niemals als Ersatz für eine GreenCard zu betrachten und weitaus limitierter! Die Wahrscheinlichkeit ist bei besonders hohem Reiseaufkommen hoch, dass Grenzbeamte Ihnen unterstellen, dass sich Ihr Lebensmittelpunkt schwerpunktmäßig in die USA verlagert, Sie einer illegalen Tätigkeit nachgehen oder Sie in die USA einwandern möchten.

Wie stelle ich einen Antrag auf ein B-1 / B-2 Visum?
Anträge für ein B-1 oder B-2 Visum werden bei einem US Konsulat der Vereinigten Staaten im Heimatland (nicht Herkunftsland) gestellt - in Deutschland beispielsweise im US Konsulat Berlin, Frankfurt am Main oder München. In Österreich ist das Generalkonsulat in Wien für Sie zuständig, in der Schweiz das US Konsulat in Bern.

Bild von 3 Urlaubern, die vor der New York Skyline ein Foto machen

Achtung:
Zu den Hauptreisezeiten (Sommer- und Wintermonate) können leicht Wartezeiten von bis zu vier Wochen entstehen. Bitte bereiten Sie Ihren Visaantrag sorgfältig vor, da die Anträge durchaus streng geprüft werden. Grundsätzlich müssen Antragsteller beim Interviewtermin das gängige Antragsformular DS 160 und die "Appointment Confirmation" mitsichführen und ihre festen beruflichen und privaten Bindungen ans Heimatland (nicht USA!) sowie ihre Rückkehrabsichten ins Heimatland belegbar nachweisen. Darüber hinaus sollten Belege zum konkreten Aufenthaltszweck (z. B. touristische Reisepläne, Geschäftsreise etc.) beigefügt werden.
Sollte der Konsularbeamte Grund zur Annahme haben, dass z. B. eine Einwanderungsintention besteht oder Sie eine (illegale) Arbeit in den USA aufnehmen möchten, wird der Visumantrag für die USA mit Sicherheit abgelehnt. Gerade bei ausländischen Mitbürgern, die noch nicht lange im deutschsprachigen Raum leben, oder bei sehr jungen Antragstellern wird ein Antrag sehr kritisch geprüft. Darüber hinaus stellen die US Konsulate im deutschsprachigen Raum zur einfacheren technischen Handhabung ein kombiniertes B-1 / B-2 Visum aus.

Arbeitsvisa
Für eine Arbeitsaufnahme in den Vereinigten Staaten stehen Antragstellern gleich mehrere Visaoptionen zur Verfügung. Wer die Wahl hat, hat jedoch auch die Qual das richtige Visum für sich zu ermitteln.
Jede Kategorie beinhaltet individuelle Zugangsvoraussetzungen, Beantragungswege, Kosten und Bearbeitungszeiten. Gerade deshalb ist eine intensive Einarbeitung in die Visathematik wichtig und die Wahl des richtigen Visum für die USA von entscheidender Bedeutung. Welches Visum für den konkreten Fall zutrifft und vor allen Dingen zweckmäßig erscheint, muss individuell beurteilt werden. Ausschlaggebend sind hierbei Faktoren wie die Qualifikation, Staatsangehörigkeit, Dauer des geplanten Aufenthaltes, Firmenzugehörigkeit oder Unternehmenskonstellation. 
Die im Weiteren beschriebenen Visaoptionen (Nichteinwanderungsvisa) berechtigen im Übrigen lediglich zur befristeten Arbeitsaufnahme in den USA, d. h. für einen temporären Arbeitsaufenthalt. Wollen Sie dauerhaft in den Vereinigten Staaten leben und arbeiten, so bedarf es der Beantragung eines Einwanderungsvisums (GreenCard). Bitte beachten Sie zusätzlich, dass es sich bei den meisten US Arbeitsvisa um komplexe und zeitintensive Verfahren handelt. Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Arbeitsvisa für die USA vor.

Visum für Crewmember (C-1/D Visum)
Das C-1/D Visum, das Visum für Crewmitglieder, wird ausländischen Staatsangehörigen ausgestellt, die bei einer Fluglinie oder einem Schiffstransportunternehmen (Reederei) angestellt sind und regelmäßig die USA anfliegen bzw. anlaufen und / oder die USA als Transit in ein Drittland benutzen.
Das C-1/D Visum ist nicht zu verwechseln mit der B-1 / B-2 Kategorie, wird aber häufig in Kombination ausgestellt. Streng genommen ist das C-1/D-Kategorie kein US Arbeitsvisum. Es erlaubt nämlich lediglich die Arbeitsaufnahme für eine Reederei oder Fluglinie, die außerhalb der Vereinigten Staaten lokalisiert ist - und damit auf dem Gebiet der USA in deren Auftrag tätig zu werden. C-1/D Visa Inhabern ist es daher nicht gestattet, für einen US amerikanischen Arbeitgeber zu arbeiten. Falls dies geplant ist, muss ein Arbeitsvisum (H-, L- oder E-Visum) im Vorfeld beantragt werden.

Handelsvisum (E-1 Visum)
Die E-1 Treaty Trader Kategorie geht zurück auf den Zeitraum, als noch keine Zusammenschlüsse wie die Europäische Union oder NAFTA existierten und Länder bilaterale Verträge abschlossen, um ihren Bürgern länderübergreifenden Handel zu ermöglichen. Selbstverständlich haben sich die Voraussetzungen zur Kategorie in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder verändert.
Das E-1 Visum steht qualifizierten Mitarbeitern von Unternehmen zur Verfügung, welche substantiellen Handel mit den USA betreiben. Ein selbständiger Unternehmer kann sich genauso für dieses Visum qualifizieren, wie Angestellte kleiner bis multinationaler Unternehmen. Im Gegensatz zum L-1 Visum muss kein Standort außerhalb der USA existieren. Ein US Unternehmen muss allerdings in jedem Fall bestehen bzw. gegründet worden sein.

Hinweis: Da das E-Visum ein vereinfachtes Verfahren für die Beantragung vorsieht, sollte diese Option immer geprüft werden. Im Vergleich zu anderen Arbeitsvisa ergeben sich gerade bei erhöhtem Entsendungsbedarf von Unternehmen bereits kurzfristig deutliche Kosten- und Zeitersparnisse.

Investorenvisum (E-2 Visum)
Das E-2 Visum beruht – ähnlich der E-1 Kategorie – auf bilateralen Verträgen im Rahmen von Investitionsvorhaben in den USA. Gegenwärtig existieren ca. 60 Nationen, die solche Beziehungen mit den Vereinigten Staaten unterhalten. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören selbstverständlich dazu.
Das Investoren Visum steht Staatsangehörigen jener Vertragsstaaten zur Verfügung, welche in den USA in ein US Unternehmen investiert haben oder im Begriff sind zu investieren. Ein Staatsangehöriger muss nicht notwendigerweise eine natürliche Person, sondern dies kann auch ein Unternehmen (juristische Person) sein.

Bild von US Flaggen in der Wall Street

Ein selbständiger Unternehmer kann sich ebenso für dieses Visum qualifizieren wie Angestellte kleiner bis multinationaler Unternehmen. Im Gegensatz zum L-1 Visum muss kein Standort außerhalb der USA existieren. Ein US Unternehmen muss allerdings in jedem Fall bestehen, bzw. gegründet worden sein.
Hinweis: Da das E-Visum ein vereinfachtes Verfahren für die Beantragung vorsieht, sollte diese Option immer geprüft werden. Im Vergleich zu anderen Arbeitsvisa ergeben sich gerade bei einem erhöhten Mitarbeitereinsatz in den USA bereits kurzfristig für das Unternehmen deutliche Kosten- und Zeitersparnisse.

Visum für "Hochqualifizierte Arbeitnehmer" (H-1B Visum)
Das wohl bekannteste temporäre Arbeitsvisum, mit dessen Hilfe viele ausländische Berufsgruppen wie Ingenieure, Wissenschaftler, Informatiker etc. in den Vereinigten Staaten arbeiten, stellt noch immer das H-1B Visum dar. Prinzipiell ist diese Kategorie für alle Personen mit einer akademischen Ausbildung (oder einem entsprechenden Äquivalent) geeignet. Die Vergabe der H-1B Visa ist allerdings starken Reglementierungen unterworfen.
In den Fokus der Diskussion rückt immer wieder das sogenannte "Cap" – die zahlenmäßige Limitierung der H-1B Visa. Nicht wenige US Firmen schöpfen eine große Anzahl ihrer ausländischen Arbeitnehmer aus diesem Kontingent. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Forderungen nach einer Erhöhung der H-1B Visarate lauter werden. Große amerikanische Unternehmen wie beispielsweise Microsoft oder Google verweisen immer wieder auf den Fachkräftemangel in den USA und auf die hohe Anzahl der Anträge, die auf Grund der geringen Quote nicht berücksichtigt werden konnten. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird eine Anhebung des H-1B Visakontingents immer wieder erwogen, bislang allerdings noch nicht umgesetzt. Ähnlich wie bei der GreenCard Lotterie entscheidet auch hier ein Losverfahren darüber, wessen H-1B Visaanträge berücksichtigt werden. Die sogenannte H-1B Cap Lotterie ist ebenfalls eine Verlosung, in diesem Fall jedoch von Nichteinwanderungsvisa Anträgen für die fachqualifizierte Arbeitsaufnahme in den USA "auf Zeit".

Journalistenvisum (I-Visum)
In den vergangenen Jahren häuften sich Medienberichte über Zwischenfälle bzw. Schwierigkeiten bei der Einreise an der Grenze zu den USA. Nicht selten waren ausländische Journalisten davon betroffen, sei es in Form von intensiven Befragungen, Festnahmen oder gar Abschiebungen.

Bild von einem Kamerateam in den USA

Häufigste Ursache: Fehlen des gültigen Einreisedokuments für journalistische Aufenthalte – das I-Visum.
Viele Staatsangehörige westeuropäischer Länder können sich zwar ohne Visum für bis zu 90 Tage in den Vereinigten Staaten aufhalten – auch zu eingeschränkt geschäftlichen Aktivitäten. Dennoch wird von Journalisten ein gesondertes I-Visum verlangt. Viele Medienmitarbeiter nutzen allerdings immer noch im guten Glauben die visumfreie Einreise ("Visa Waiver Programm") oder das B-1 Visum.
Informieren Sie sich rechtzeitig vor einem USA Aufenthalt im Rahmen journalistischer Aktivitäten über eine mögliche Visa Pflicht.

Visum für firmeninternen Mitarbeitertransfer (L-1 Visum)
Das L-1 Visum stellt eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung für die USA dar. Diese Kategorie ermöglicht den internen Mitarbeitertransfer innerhalb einer Unternehmensgruppe vom aktuellen ausländischen Standort zum Standort in den USA. Wichtig ist, dass dieses Visum unternehmensgebunden ist und ausschließlich eine Einreise im Auftrag dieser speziellen Firma erlaubt.
L-1 Visa werden häufig im Rahmen klassischer Entsendungen beantragt, können jedoch auch für längere Projekt- und/oder Montageeinsätze am US Standort oder beim Kunden genutzt werden.
Dieser L-1 Transfer kann gleichermaßen von großen Konzernen, mittelständischen Unternehmen oder kleinen Firmen wie beispielsweise Familienbetrieben genutzt werden. Auch ein selbständiger Einzelunternehmer könnte theoretisch den Geschäftsführerposten in der Heimat einem Vertrauten überlassen und sich selbst in die Vereinigten Staaten versetzen. In der Praxis gestalten sich Anträge für "kleinere" Unternehmen in der Regel jedoch schwierig und diese sind häufiger von Ablehnungen betroffen.

Hinweis:
Es handelt sich beim L-Visum um ein durchaus zeit- und kostenintensives Verfahren. Demzufolge sollten Unternehmen bei der Entsendungspraxis auch die E-1 oder E-2 Kategorien als Option überprüfen.

Visum für Personen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten (O-1 Visum)
Got talent? Die O-Kategorie ermöglicht die Arbeitsaufnahme für besonders talentierte, ausländische Personen in den USA bei einem US Unternehmen bzw. einer US Organisation oder über eine US Agentur. Das O-1 Visum steht ausschließlich Personen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten in spezifischen Arbeitsbereichen zur Verfügung. Die Talente müssen übrigens belegbar sein.
Das US Einwanderungsrecht ist unter anderem darauf ausgelegt, bestimmten (talentierten) Personenkreisen einen Anreiz zu vermitteln, in den USA zu leben und zu arbeiten und somit einen Mehrwert für die US Gesellschaft bzw. US Wirtschaft zu leisten.

Visum für Sportler, Künstler und Entertainer (P-Visum)
Für viele Künstler oder Sportler ist es noch immer ein Traum im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein Engagement zu erhalten oder einmal dort auf der Bühne zu stehen. Das ist allerdings nicht voraussetzungsfrei möglich. So ist die P-Kategorie bestimmt für Leistungssportler, Künstler oder Entertainer, die in den USA entweder einzeln oder als Gruppe für einen begrenzten Zeitraum tätig werden möchten.

Bild vom Hollywood-Zeichen
Studentenvisum (F-1 Visum, M-1 Visum)
Die USA sind bekannt für ihre Colleges und Eliteuniversitäten und ziehen daher Menschen aus aller Welt an. Träumen Sie davon an einer renommierten Universität in den USA zu studieren? Wenn Sie mehr wollen als den kurzzeitigen Austausch, dann wird Sie sicher interessieren, dass GreenCard Gewinner durch den Besitz der GreenCard zu begünstigten Konditionen in den USA studieren können.

Bild von amerikanischen Studenten bei Ihren Abschluss

Die meisten Ausbildungsprogramme, welche von Colleges, Universitäten, Konservatorien, Ober-, Grund- oder Sprachschulen in den USA angeboten werden, erfordern die Beantragung eines F-1 Visums.

Praktikum USA (J-1 Visum)
Unter das J-1 Visum fallen diverse Austauschprogramme, welche vom US Department of State verwaltet werden. Somit ermöglicht es das J-1 Visum Studenten und jungen Berufstätigen für einen begrenzten Zeitraum ein Praktikum in den USA zu absolvieren, wobei Praktika nicht als reine Arbeitsaufnahme gelten, sondern vielmehr dem Austausch von gesellschaftlichen und kulturellen Besonderheiten sowie von Unternehmensabläufen dienen. Keinesfalls dürfen Praktikanten/Trainees mit dem J-1 Visum einer gewöhnlichen Beschäftigung nachgehen, Hilfsarbeiten ausüben oder gar die Position eines US Mitarbeiters auf Teil- oder Vollzeitbasis ersetzen. Auch bestimmte Forschungsaufenthalte werden vom J-1 Visum abgedeckt. Grundsätzlich ist bei einem J-1 Visum mit einer Aufenthaltsdauer von 12 bis 18 Monaten zu rechnen. Sowohl vor als auch nach dem Austauschprogramm wird eine Übergangszeit von 30 Tagen gewährt, prinzipiell um sich zu akklimatisieren.

Kontakt
Unser The American Dream - US Visa Service Team unterstützt sowohl Privat- als auch Firmenkunden bei der Beantragung von US Visa. Die staatlich zugelassenen Berater des US Visa Service sind auf die auf die Visabestimmungen der USA spezialisiert und mit den aktuellsten Einreiseformalitäten vertraut. Somit können wir Ihnen eine optimale Unterstützung zusichern und auf Wunsch nicht nur die Beratung, sondern die komplette Visumabwicklung für die USA für Sie übernehmen. Sie haben Interesse an einer Beratung? Zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren!