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News Bytes

Top US-Unternehmen von Einwanderern gegründet

Top US-Unternehmen von Einwanderern gegründet Die Unternehmen in der Fortune-500-Liste 2010 - die Liste der umsatzstärksten Unternehmen der Welt - generierten Einnahmen in Höhe von 73% des Bruttoinlandsprodukts der Vereinigten Staaten. Ganze 41% der Unternehmen in der Fortune-500-Liste 2010 wurden von Einwanderern oder Kindern von Einwanderern gegründet.

 

Seit jeher ziehen die USA die klügsten und kreativsten Köpfe der Welt an. Millionen von talentierten Menschen verlassen ihre Heimat, um ihr Glück in der dynamischen, freien und offenen Wirtschaft der Vereinigten Staaten zu versuchen. Von den hartarbeitenden und innovativen Einwanderern hat die US-Wirtschaft enorm profitieren können.

 

Das Wirtschaftsmagazin "Fortune" erstellt jedes Jahr die vielbeachtete Rangliste der größten Unternehmen der Welt. Unter den 500 umsatzstärksten Unternehmen befinden sich zahlreiche amerikanische Unternehmen wie Kraft, Ford, General Electric, Procter&Gamble, AT&T, Mattel, Google, McDonald's, Heinz, Home Depot, Hertz, Estée Lauder, UPS, Boeing, oder Disney. All diese Firmen haben eines gemein: Ihre Gründer sind Einwanderer oder Kinder von Einwanderern.

 

Laut dem Bericht "The ‘New American' Fortune 500″ vom Juni 2011 befinden sich mehr als 200 Unternehmen von Immigranten oder deren Kindern in der Fortune-500-Liste 2010. Der Einfluss von Einwanderern, die in den USA ihr eigenes Unternehmen gründeten, wurde in diesem Bericht nun genauer analysiert. Mehr als 40% der Unternehmen in der Fortune-500-Liste 2010 gehen auf das Konto von Einwanderern oder deren Kinder. Und das obwohl Einwanderer seit 1850 im Durchschnitt nur 10,5% der US-Bevölkerung ausmachen. 90 Unternehmen wurden in der vorliegenden Rangliste von Immigranten gegründet und weitere 114 Unternehmen von Kindern von Einwanderern, Tendenz steigend. Bei Unternehmen, die zwischen 1985 und 2010 gegründet wurden, ist der Anteil der Einwanderer nämlich besonders hoch.

 

Weltweit sind in Firmen von Immigranten oder deren Kindern 10 Millionen Menschen beschäftigt, wobei sich die Umsätze auf insgesamt 4,2 Billionen US-Dollar belaufen.
Firmen von Einwanderern oder deren Kindern sind in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen wie Luft- und Raumfahrt, Internet, Konsumgüter, Handel, Eisenbahn, Versicherung, Elektronik, Rohstoffe und Finanzen zu finden.

 

Robert W. Fairlie fand in seinem Bericht "Estimating the Contribution of Immigrant Business Owners to the U.S. Economy" heraus, dass die Wahrscheinlichkeit sich selbstständig zu machen bei Einwanderern etwa 30% höher ist, als bei Nichteinwanderern. In Kalifornien sind selbstständige Einwanderer besonders stark vertreten. 30% aller Firmeninhaber im "Golden State" sind Einwanderer. Damit erwirtschaften sie ein Viertel aller Umsätze Kaliforniens. In New York sind 25% der Firmengründer und in New Jersey, Florida sowie Hawaii mehr als 20% der Firmengründer im Ausland geboren. Bei Neugründungen liegen die Zahlen sogar noch höher.

 

Der Studie "The Geography of Immigrant Skills: Educational Profiles of Metropolitan Areas" von "Brookings Institution's Metropolitan Policy Program" zufolge sind Einwanderer in den USA so gut ausgebildet wie noch nie. 30% der arbeitsfähigen Einwanderer verfügen heutzutage über einen Universitätsabschluss. Im Jahr 1980 waren es noch 19%.
Dieser Trend erklärt sich auch dadurch, dass amerikanische Unternehmen erhöhten Bedarf an gut ausgebildeten Akademikern haben und internationale Fachkräfte diese Voraussetzung mehr als erfüllen und sich darüber hinaus oftmals mit einem geringeren Gehalt zufrieden geben.
Die meisten Einwanderer mit Universitätsabschluss befinden sich in San Jose, Kalifornien, in Seattle, Washington und Washington D.C.

 

33. Jazz Festival in Chicago

Jazz Festival 2011 in ChicagoDas Jazz Festival in Chicago jährt sich nun schon zum 33. Mal. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr vom 1. bis 4. September 2011 statt.

 

Das Festival wird von der Stadt Chicago und dem "Jazz Institute of Chicago" organisiert und findet an den folgenden Veranstaltungsorten statt:

The Chicago Cultural Center, Millennium Park's Jay Pritzker Pavilion, Ganz Hall an der Roosevelt University und der Grant Park.

 

Auch in diesem Jahr ist der Eintritt für alle Besucher kostenfrei.

Die genauen Festivalzeiten können Sie der offiziellen Website entnehmen. 

 

1 Milliarde US-Dollar, die niemand will

1 Milliarde US-Dollar, die niemand willObgleich die Vereinigten Staaten hochverschuldet sind, liegen buchstäblich 1 Milliarde US-Dollar herum, die eigentlich niemand haben will.
Es handelt sich hierbei um 1-Dollar-Münzen, die sich unter dem Geldgewölbe der US-Notenbank (Federal Reserve) stapeln. Reihenweise türmen sich dort die in Plastiktüten verpackten Münzen auf massiven Metallpaletten.
Dennoch möchte die US Mint - die Behörde, der die Prägung des US-Dollars unterliegt - die Produktion nicht stoppen, die seit 2007 aufgrund eines Regierungsprogramms erfolgt.
Die Federal Reserve schätzt, dass sich der Stapel an 1-Dollar-Münzen bis zum Auslaufen des Programms im Jahr 2016 verdoppeln wird.
Laut einer gemeinsamen Untersuchung des "Planet Money"-Teams des Radiosenders NPR und anderer Untersuchungsteams ist die 1-Dollar-Münze ein sinnloses Nebenprodukt des erneuten Versuchs seitens des US-Kongresses die US-Bürger zur Nutzung von 1-Dollar-Münzen zu bewegen.

 

Abwechselnde Motive sollen Anreize schaffen
Seit 1794 wurde die 1-Dollar-Münze mit einigen Unterbrechungen geprägt. Aktuell werden zwei goldfarbene Serien produziert. Der Sacagawea-Dollar wird seit dem Jahr 2000 ausgegeben und seit drei Jahren mit wechselnden Motiven zu Ehren der amerikanischen Ureinwohner ("Native American $1 Coin") geprägt. Darüber hinaus gibt es seit 2007 die Präsidenten-Serie ("Presidential $1 Coin Program") mit vierteljährlich wechselndem Motiven.
Doch nach wie vor bleibt die 1-Dollar-Münze unpopulär und das gängige Zahlungsmittel in den USA der 1-Dollar-Schein. Und bis alle US-Präsidenten auf einer 1-Dollar-Münze verewigt wurden, könnten sich bereits 2 Milliarden Dollar in Münzen in der Fed befinden.
Seit Beginn des Programms im Jahr 2007 wurden bereits 2,4 Milliarden 1-Dollar-Münzen geprägt. Dem Steuerzahler sind dabei Kosten in Höhe von 720 Millionen US-Dollar entstanden. Im Gegensatz dazu konnte die US-Regierung durch den Verkauf von ca. 1,4 Milliarden Münzen Einnahmen in Höhe von 680 Millionen US-Dollar verbuchen.
Laut einem Bericht der Federal Reserve aus dem letzten Jahr bringen die 1-Dollar-Münzen jedoch keinen Nutzen für den Steuerzahler. Darüber hinaus schicken mehr und mehr Banken die 1-Dollar-Münzen an die Zentralbank zurück.
Untersuchungen zufolge wird die Nachfrage nach 1-Dollar-Münzen auch in Zukunft nicht steigen, da drei Viertel der Amerikaner angeben nach wie vor mit Dollar-Scheinen zahlen zu wollen.

 

Schein oder Münze - ein Kostenvergleich
Doch was ist mit dem Argument, dass 1-Dollar-Münzen kostengünstiger seien?
Im Gegensatz zu Geldscheinen, die spätestens nach vier Jahren entsorgt werden müssen, halten Geldmünzen bis zu 30 Jahre.
Der Bundesrechnungshof der USA (Government Accountability Office, GAO) hat in seiner Studie herausgefunden, dass die US-Regierung innerhalb der kommenden 50 Jahre 5,5 Milliarden US-Dollar durch den Wechsel auf 1-Dollar-Münzen einnehmen wird. Dies liegt ausschließlich daran, dass die Herstellungskosten der Münzen mit 30 Cent unter dem Ausgabewert von einem US-Dollar liegen. Ohne Unterschiedsbetrag zwischen den Prägekosten und dem Nennwert würden dem Steuerzahler Kosten in Höhe von 3,4 Milliarden US-Dollar entstehen.
Experten gehen jedoch davon aus, dass beim Tausch der 1-Dollar-Scheine durch Münzen, US-Bürger aufgrund ihrer Abneigung gegen 1-Dollar-Münzen z.B. noch eher auf die elektronische Zahlungsweise ausweichen.
In einer Zeit in die Bezahlung zunehmend elektronisch oder mobil erfolgt, scheint eine Diskussion um Papier- oder Münzgeld ein wenig überholt. Vor allem aber ist der umfassende Tausch von Scheinen in Münzgeld nach wie vor politisch schwer vertretbar.

 

Viele EC-Karten im Ausland gesperrt

Viele EC-Karten im Ausland gesperrtZahlreiche Touristen erlebten im Urlaub am Geldautomaten oder an der Kasse eine böse Überraschung: sie konnten mit ihrer EC-Karte kein Bargeld abheben oder nicht per EC-Karte zahlen. Das liegt daran, dass einige EC-Karten außerhalb Europas gesperrt sind.
Viele deutsche Banken wie die Deutsche Bank, Norisbank, Postbank sowie einige Sparkassen sperren EC-Karten im Ausland.

 

Einem USA-Reisenden ist dieses Malheur in New York passiert. Seine Bank hat bereits vor einigen Monaten sämtliche EC-Karten für Länder, die sich außerhalb Europas befinden, gesperrt. Obgleich die Bank postalisch oder auf Kontoauszügen darauf hingewiesen hat, haben viele Bankkunden von der Einführung dieser Sperren nichts mitbekommen.

 

Wer im Ausland nicht auf seine EC-Karte verzichten will, muss im Vorfeld die Aufhebung des "Null-Limits" in Auftrag geben. Wer dies vergisst oder die Sperre erst im Urlaub bemerkt, kann seine EC-Karte auch vor Ort entsperren lassen. Die Telefonnummer der Servicehotline befindet sich auf der Rückseite der EC-Karte.

 

Am schwersten betroffen sind derzeit Millionen von Bankkunden, die bereits über eine neue V PAY Karte, die europäische Chip- und PIN-basierte Debitkarte, verfügen. Mit der neuesten EC-Karten-Generation kann im Ausland überhaupt kein Bargeld mehr vom Konto abgehoben werden.

 

Hintergrund dieser Sperren ist der Geldautomatenbetrug ("skimming"), mit denen Banken und insbesondere deren Kunden nach wie vor große Probleme haben. Laut Financial Times Deutschland (FTD) wurde nahezu ein Drittel der Geldautomaten der großen deutschen Privatbanken ausgetauscht, weil sie von Betrügern zu leicht manipuliert werden konnten.
Der sogenannte EMV-Chip, der seit 2011 auf allen europäischen EC-Karten angebracht ist, soll Betrügern das Leben schwer machen, da der Magnetstreifen auf der Rückseite der EC-Karte, der relativ betrugsanfällig ist, quasi überflüssig wird. Außerhalb Europas reagieren die meisten Geldautomaten bis dato jedoch nur auf den Magnetstreifen. Die Betrüger haben sich in Folge dessen auf das europäische Ausland konzentriert und die Banken haben daraufhin die Sperrung des Magnetstreifens eingeführt.

 

Im sogenannten SEPA-Raum, der aus insgesamt 32 Staaten besteht (alle Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Schweiz und Monaco), können Verbraucher allerdings weiterhin problemlos Bargeld abheben und ihre Einkäufe mit EC-Karte zahlen.

 

Falls Sie nicht sicher sind, ob Ihre Bank Abhebelimits für das Ausland eingeführt hat, empfehlen wir Ihnen sich unbedingt bei Ihrer Bank zu erkundigen.
Darüber hinaus empfiehlt es sich im Urlaub auch andere Zahlungsmittel wie Reisechecks oder Kreditkarten zu verwenden.

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