USA Auswanderung in nur 10 Wochen

Unsere GreenCard Lotterie Teilnehmer Anne, Andreas und ihr 7-jähriger Sohn zählen zu den glücklichen Gewinnern und können seit einiger Zeit ihr neues Leben in den USA genießen. Dabei hat die Familie wahrlich einen Blitzstart in ihre neue Heimat hingelegt. Innerhalb von nur 10 Wochen nach dem GreenCard Erhalt wanderten sie in die Staaten aus und begannen dort 2017 ihr neues Leben.

Hier berichten sie nun über ihre Erfahrungen während der Auswanderung und gewähren Einblicke in ihr neues Leben in der Wahlheimat. 

 

Der Weg zur US GreenCard

Hallo Anne! Was hat Sie denn überhaupt dazu bewegt diesen Weg einzuschlagen und sich auf eine GreenCard zu bewerben?

Dank der engen Freundschaft zwischen meiner Familie und einer amerikanischen Familie, die bis in die 60er Jahre zurückreicht, war ich bereits als Kind häufig in den USA. Mit der Gegend in Kalifornien, in der wir jetzt wohnen, verbinden mich nicht nur viele Kindheits- und Jugenderinnerungen, auch weitere Freundschaften über “meine” amerikanische Familie hinaus sind über die Jahre entstanden.

Das Gefühl, hier zu Hause zu sein, war immer sehr stark.

Als mein Mann und ich uns kennenlernten, ist der Funke auch auf ihn übergesprungen und er war es auch, der die Initiative ergriffen hat, an der GreenCard Lotterie teilzunehmen. Auch für ihn waren die USA bereits durch einen mehrmonatigen Aufenthalt während seines Studiums zu einer weiteren Heimat geworden.

 

Warum haben Sie sich für eine Teilnahme an der GreenCard Lotterie über The American Dream entschieden?

Die Teilnahme über TAD lässt einen die Sache entspannter angehen, da die Erfüllung der Teilnahmeanforderungen eine weitere “Qualitätssicherung” erhält. Das erschien über TAD nicht nur gewährleistet (Überprüfung der Bewerbung incl. Foto), sondern es hat auch die Einhaltung der Fristen erleichtert und einigen Stress erspart.

Die Transparenz und klaren Prozesse (Einloggen im Portal, Bestätigung der Teilnahme, Bescheid über das Ergebnis) und die entsprechenden Hinweise im darauffolgenden Jahr, dass es wieder so weit ist, waren sehr hilfreich. Die guten Erfahrungen in den ersten beiden Jahren haben dazu geführt, dass wir die darauffolgenden Jahre wieder über TAD teilgenommen haben.

 

Die Auswanderung in die USA

Sie sind ziemlich schnell in das Abenteuer USA aufgebrochen. Wie sind Sie die Auswanderung angegangen?

An dem Tag, als die Gewinnbenachrichtigung per E-Mail kam, war der erste Gedanke “SPAM”! Erst auf den zweiten Blick wurde klar, dass es dieses Mal tatsächlich geklappt hatte. Was uns erst im Nachhinein bewusst wurde, ist, dass der Gewinn “nur” bedeutet, dass man sich nun auf eine GreenCard bewerben darf. Es bedeutet aber nicht, dass man diese auch mit 100%-iger Garantie erhalten wird. Das war ein sehr angespannter Zustand, der über mehrere Monate anhielt bis die Einladung zum Interview kam.

Die Premiumbetreuung hat dazu beigetragen, die Anspannung auf ein erträgliches Maß zu senken.

Wichtig für uns war, dass wir, bevor wir nicht unsere Pässe mit dem DV-Stempel in den Händen halten, nichts weiter unternehmen, außer gedanklich die Ausreise zu planen.

Nur die engste Familie und engste Freunde haben wir bis dahin eingeweiht.

Als wir jedoch die Pässe mit dem Visum in den Händen hielten, ging es sehr schnell: Drei Tage danach haben mein Mann und ich unsere Jobs und unsere Wohnung gekündigt. Für uns stand fest, dass wir, da wir mit unserem Sohn einen künftigen Erstklässler in der Familie hatten, pünktlich zu Schulbeginn “drüben” sein wollten – das bedeutete zwischen dem Erhalt der Visa und dem ersten Schultag gerade mal 10 Wochen.

Ab da war das Leben eine Achterbahn, da im nebenberuflichen Studium noch zeitgleich die Abschlussarbeit lief – sowie die Abschlussprüfungen kurz vor der Abreise.

Mit viel Unterstützung von unserer Familie, engsten Freunden, Kolleg*innen und dem Entgegenkommen unserer Arbeitgeber haben wir alles innerhalb von 8 Wochen (Zeitpunkt des Abflugs) geschafft.

Nach der Ankunft hatten wir bis zum ersten Schultag noch 10 Tage zur “Eingewöhnung”. Die Unterstützung unserer amerikanischen Freunde und Familie vor Ort hat dann in der Anfangszeit einiges erleichtert.

 

Was ist aus Ihrer Sicht als Familie rückblickend unbedingt zu beachten?

Rückblickend gesehen haben wir, was der Kürze der Zeit geschuldet war, zu viel unseres Hab und Guts verschenkt und zu wenig mit in die USA genommen. Wir sind mit 7 Koffern und einer Ladung von 20 Kisten umgezogen. Hier mussten wir mühevoll alles neu besorgen, was nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven kostet.

Auch waren wir optimistischer was die Arbeitssuche angeht. Da wir innerhalb kürzester Zeit ausgewandert sind, haben wir die Jobsuche erst vor Ort begonnen. Wer es weniger schnell angeht, sollte über LinkedIn versuchen, bereits im Vorfeld mit Menschen aus der eigenen Branche in Kontakt zu kommen, zu Netzwerken und den Lebenslauf auf die Art des amerikanischen “Resumé” anpassen.

Zudem benötigt man für die Bürokratie vor Ort nicht nur viel Nerven, sondern auch die Zeit, nämlich zu Arbeitszeiten unter der Woche – für Behördengänge, Führerscheinprüfung, etc. 

Das neue Leben in den USA

Mittlerweile ist der erste Schritt in Amerika gemacht- wie war es in der neuen Heimat anzukommen und was waren die ersten Herausforderungen?

Es war unglaublich, in der neuen Heimat anzukommen! Es hat jedoch eine ganze Weile gedauert zu verinnerlichen, dass es dieses Mal keinen Rückflug gibt :)

Eine große Herausforderung war, dass unser Kind mit minimalen Englischkenntnissen wenige Tage später eingeschult werden sollte. Für die Verständigung in der Anfangszeit haben wir Kommunikationskarten gebastelt, die die nötigste Grundkommunikation mit Bildern und Worten darstellte (Durst haben, zur Toilette müssen, zu erklären, dass etwas wehtut etc.).

Hilfreich war, dass es in der Schule willkommen ist, wenn Eltern als “Volunteer” auch im Klassenzimmer zur Unterstützung anwesend sind. So ließen sich anfängliche Kommunikationsprobleme einfacher lösen, als dies ohne direkte Anwesenheit gewesen wäre. Zudem war das Engagement der (staatlichen!) Schule zur Integration von nicht-englischsprechenden Kindern klasse.

Eine weitere große Herausforderung bestand darin, manche bürokratische Hürde innerhalb der gesetzlichen Fristen zu überwinden. Das galt insbesondere für den Führerschein sowie die Krankenversicherung.

Nachdem der deutsche Führerschein offiziell innerhalb von 10 Tagen nach der Einwanderung nicht mehr als Dokument zum Führen von Fahrzeugen verwendet werden darf, musste schnellstmöglich der kalifornische Führerschein her. Es war jedoch nicht möglich, innerhalb so kurzer Zeit den neuen zu erhalten, da man dafür erst die Theorie-, dann die Praxisprüfung machen muss. Für diese waren Termine bei uns in der Gegend schwer zu bekommen.

Es hat über zwei Monate gedauert, bis wir beide unsere kalifornischen Führerscheine hatten. Dazwischen hatten wir offiziell die “Learner’s Permit”, mit der man zwar Auto fahren darf, es muss jedoch eine erwachsene Person über 21, die den kalifornischen Führerschein hat, auf dem Beifahrersitz sein.

Rückblickend denke ich, dass das Ankommen sicher einfacher ist, wenn man bei Umzug bereits einen Job mit Krankenversicherung für die Familie in Aussicht hat.

 

Was gefällt Ihnen allen besonders gut an Ihrem neuen amerikanischen Alltag? Beschreiben Sie einen Tag in Ihrem Leben in den USA.

Wir wohnen in der Nähe unserer amerikanischen Familie, was zeitgleich auch in der Nähe der Küste ist. Wir lieben es, abends nach Feierabend einfach mal für ein paar Minuten ans Cliff zu fahren und den Meerblick zu genießen. Oder spontan zu Abend eine Pizza am Strand zu essen. Wir genießen das milde Klima, die unglaubliche Natur, die Frische und den Geschmack von Obst und Gemüse, das in der Nähe angebaut wird.

Wir genießen die Mentalität vor Ort, die positive Lebenseinstellung der Menschen, die Selbstverständlichkeit, mit der Hilfe angeboten wird.

Es macht Spaß, jeden Tag etwas Neues zu entdecken, zu lernen, den Horizont zu erweitern.

Seitdem wir arbeiten, heißt es unter der Woche früh aufstehen, da wir zur Öffnung des Horts um 7 Uhr an der Schule sein müssen. Wir pendeln pro Strecke ca. 1h per Auto zur Arbeit. Um pünktlich bei der Arbeit zu sein, muss es an der Schule vorher bereits klappen, zudem muss der Verkehr mitspielen.

Am späten Nachmittag geht es zurück zur Schule und dann, je nach Lust, Laune und Wetter, zum Sonnenuntergang ans Meer oder direkt nach Hause, wo ein großer Garten auf uns wartet. Die Wochenenden sind unterschiedlich: Zwischen Pflichtprogramm (Bürokratie, Haushalt) und Ausflügen rund um die Monterey Bay oder San Francisco Bay Area ist alles dabei - es wird nie langweilig.

 Pizza on the beach

GreenCard Gewinn mit The American Dream

Was ist Ihr persönliches Fazit der Premiumbetreuung von TAD?

Die Premiumbetreuung hatte für uns einen hohen Stellenwert, wenn wir uns auch erst nach einiger Zeit nach dem Gewinn entschieden haben, den Premiumservice  zu buchen. Wir haben zunächst selbst angefangen, alle Daten in die entsprechenden Formulare einzutragen, um dann zu merken, dass wir viel zu viele Fragen haben, um dies allein zu bewältigen.

Sicher ist es für eine einzelne Person mit geringerer Anzahl an Lebensetappen weniger kompliziert. Für uns, die wir jeweils zuvor bereits außerhalb von Deutschland gewohnt hatten, ca. 15 Mal umgezogen und in unterschiedlichsten Anstellungen waren, war es eine Herausforderung, allein die Bewerbungsformulare (DS-260) richtig auszufüllen.

Es hat auch sehr unsere Nerven beruhigt, kurz vor dem Interviewtermin noch einmal alles mit unserer persönlichen Betreuerin durchgehen zu können und das Gefühl zu haben, gut vorbereitet zu sein und nichts vergessen zu haben.

 

Als GreenCard-Gewinnerin von The American Dream haben Sie exklusiven Zugang zum Gewinnerforum. Haben Sie dort zusätzlich zu Ihrem Premiumservice Unterstützung erfahren?

Nach dem Gewinn hat man viele Fragen. Da war das Forum sehr hilfreich. Wenn ich auch zugeben muss, dass wir es nur “passiv” genutzt haben und selbst keine Beiträge verfasst haben. Das Forum ist toll – und vor allem die langen Berichte mancher Gewinner*innen fanden wir sehr hilfreich. Deshalb steht auch noch auf unserer “ToDo-Liste”, einen solchen Beitrag mit unseren Erfahrungen hinzuzufügen.

Es lohnt sich…

Was geben Sie denen mit auf den Weg, die noch auf ihr GreenCard Glück warten?

Bei zufälligen Gesprächen, sei es im Laden, in der Schule oder einfach auf der Straße, wurden wir auf herzliche Art willkommen geheißen. Es ist bei uns in der Gegend allgegenwärtig, dass die USA auf der Kultur der Einwanderung aufbaut.

Diesen “Spirit” zu erleben in Kombination mit einem kompletten “auf den Kopf stellen” des eigenen Lebens, das ist eine wunderbare Erfahrung :)

Dranbleiben und weiter hoffen, denn es lohnt sich!

 

Danke für den umfangreichen Erfahrungsbericht

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei unseren GreenCard Gewinnern Anne und ihre Familie bedanken und wünschen weiterhin viel Erfolg und tolle Erlebnisse an der Westküste der USA.

Auch Ihr amerikanischer Traum kann schneller in Erfüllung gehen als gedacht. Überprüfen Sie hier, ob Sie für die Teilnahme an der GreenCard Lotterie berechtigt sind und machen Sie den ersten Schritt in Ihr neues Leben: Teilnahmeberechtigung jetzt prüfen!

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