Leben in den USA

Auswandern in die USA - Ein Leben in den USA bedeutet, eine Fülle an Optionen zu haben. Mit einer Fläche von knapp 10 Millionen Quadratkilometern sind die USA das 3. größte Land der Welt. Finden Sie Ihr neues Zuhause im US Bundesstaat Ihrer Wahl und schnappen Sie sich Ihren Traumjob. Von der glitzernden Metropole bis hin zu romantischem Strandfeeling - in den USA findet jeder den Ort seiner Träume. Lassen Sie sich von anderen deutschen Auswanderern inspirieren: Wohin zieht es die meisten Deutschen? Jetzt sind Sie dran: Machen Sie Ihren ganz persönlichen amerikanischen Traum wahr. Mit einer GreenCard steht Ihnen alles offen!

 

In welchen US Bundesstaat soll ich auswandern?

USA Auswanderer haben die Qual der Wahl: In welchen der 50 atemberaubenden US Bundesstaaten sollen Sie auswandern? Amerika ist für seine Vielfalt berühmt und wer schon einmal dort war - egal, ob für einen Urlaub oder längere Zeit zum Studieren - wird feststellen, wie wunderschön und zugleich unterschiedlich jedes Fleckchen dieses Landes ist. Von der Ostküste bis zur Westküste ändern sich das Klima mit den Landschaften und natürlich auch die Leute. Ganz egal, wohin es Sie in den USA zieht, Sie werden mit Sicherheit Amerikaner kennenlernen, die von ihren deutschen Verwandten erzählen. Laut einer Studie des U.S. Census Bureau sind die meisten Einwanderer in den USA deutscher Abstammung. Die meisten deutschstämmigen Auswanderer ließen sich übrigens im Norden und Nordwesten der USA nieder, z. B. in Wisconsin und Minnesota. Aber auch der Sunshine State Florida stand bei deutschen Auswanderern schon immer hoch im Kurs.

Ob glitzernde Metropole oder rauhe Natur - die USA sind vielfältig!


Die Bevölkerung Amerikas ist genauso facettenreich wie die Vielfalt des Klimas, der Landschaften sowie der Flora und Fauna. Wenn Sie Berge, Ruhe und ein arktisches Klima bevorzugen, dann haben Sie vielleicht Alaska im Kopf. Auf der anderen Seite haben Sonne, Strand und ein tropisches Klima ebenfalls ihre Vorzüge - all das bietet Ihnen z. B. Florida.

Klima in den USA

Das Klima in den USA ist und war schon immer ein wichtiger Grund, warum so viele Menschen von einem Leben in den USA träumen. Hier ein grober Überblick:

Süden
Im Süden ist das Klima eher tropisch mit einem heißen, trockenen Sommer und milden, angenehmen Wintermonaten. Wenn die Sonne jeden Tag lachen soll, sind wüstenähnliche Südweststaaten wie Arizona, Südkalifornien, New Mexico und Nevada der perfekte Ort für Sie.

Nordosten
Bewohner des Nordostens erleben alle vier Jahreszeiten und Bundesstaaten wie Maine, Vermont und New Hampshire sind berühmt für den farbenprächtigen "Indian Summer". Zugleich ist der Winter im Nordosten geprägt von viel Schnee und eisigen Stürmen.

Westen
Höhere Gebirge und alpines Klima sind im Westen der USA in den Rocky Mountains zu finden. In den Rockies ist die Luftfeuchtigkeit eher niedrig und im Winter gibt es viel Schnee und Minusgrade.

Nordwesten
Washington und Oregon in dem nordwestlichen Zipfel der USA sind zwar für ihre Regentage bekannt, aber die einmalige Lage am Pazifischen Ozean und am Kaskadengebirge entschädigt für das regnerische Wetter.

Die beliebtesten Regionen in den USA - Wohin zieht es deutsche Auswanderer?

 

Florida

Hier ist der Spitzname Programm: The Sunshine State! Nirgendwo sonst in den USA gibt es einen Ort mit so vielen Sonnentagen im Jahr. Doch Florida lockt nicht nur mit seinem schönen Wetter und Stränden, sondern auch mit spektakulärer Sumpflandschaft im Everglades Nationalpark.

Miami von seiner schönsten Seite

 

Die beliebtesten Städte sind Miami, Miami Beach, Fort Lauderdale, South Beach, Tampa und die Region um Naples an der Westküste. In Florida wird der Tourismus und die Landwirtschaft großgeschrieben. Hätten Sie es gewusst: 50% der gesamten Zitrusfrüchte der USA werden im Sunshine State angebaut.

Kalifornien

Die bekanntesten Städte in Kalifornien sind San Francisco, San Diego und natürlich Los Angeles. Wer denkt bei der Stadt der Engel nicht sofort an Hollywood und seine unzähligen Filmstars? Die Stars und Sternchen wohnen in den kleinen Dörfern und Städten entlang der Küste: Chula Vista, Huntington Beach, Long Beach, Santa Monica oder Monterey - diese Namen haben auch Sie bestimmt schon einmal gehört. Doch seit einigen Jahren gilt Kalifornien auch als Inbegriff für die IT und Hightech Branche. Schuld daran ist das Silicon Valley rund um San José, Palo Alto, Santa Clara und Fremont.


Tipp: Staus gehören im Großraum Los Angeles trotz achtspuriger Autobahnen zum Leben dazu. Wer eine Wohnung nahe am Arbeitsplatz hat, ist klar im Vorteil. Obwohl in Kalifornien im Sommer ein trockenen Klimas herrscht, gibt es dort auch Skigebiete.

New York

Zu New York wurde schon alles gesagt und geschrieben. Der Big Apple ist Metropole schlechthin in den Vereinigten Staaten: Finanzzentrum, überfüllte Straßen, explodierende Immobilienpreise, teure Restaurants. In Manhattan spielt sich der ganze Trubel ab. Wer es preiswerter oder etwas ruhiger mag wird im nördlichen Teil Manhattans, Harlem, Brooklyn oder auf der anderen Seite des Hudson River, im Bundesstaat New Jersey, fündig.

 

Region um Washington D.C.

Um Washington treffen drei US Bundesstaaten aufeinander: Die Stadt selbst ist ein eigener Bundesstaat. Westlich grenzt der Bundesstaat Virginia an und nördlich der Stadtgebietes liegt Maryland.
Die Hauptstadt der USA ist zugleich das politische Zentrum. Kein Wunder also, dass sich hier die politische Elite, Diplomaten, Beamte, Militärs, Berater, Anwälte und Journalisten die Klinke in die Hand geben. Aber es tummeln sich auch zahlreiche Non Profit Organisationen wie Stiftungen und viele Lobbyisten in Washington.

Doch Washington D.C. hat noch mehr zu bieten: Tolle Museen, Konzerte und eine fantastische Anbindung zum Meer (Chesapeake Bay) und nach New York (mit dem Auto sind es nur vier Stunden zum Big Apple).

Bekannte deutsche USA Auswanderer

Seit jeher waren deutsche Auswanderer von den USA fasziniert. Unter den deutschen Auswanderern in den USA gab es auch zahlreiche Berühmtheiten. Nachfolgend werden die bekanntesten deutschen Auswanderer in den USA vorgestellt.

Levi Strauss - Erfinder der Jeans

Levi Strauss, der Erfinder der Blue Jeans, stammte aus Buttenheim bei Bamberg. Als Sohn jüdischer Eltern war seine Auswanderung in die USA nicht freiwillig. Während die zwei ältesten Strauß-Brüder ihr Glück in New York mit ihrem Textilhandel Geschäft versuchten, zog es den jungen Löb wegen des Goldrausches nach San Francisco. Doch statt selbst Gold zu schürfen, verkaufte er den Goldschürfern u. a. Zelte und Zeltplanen aus Hanffasern. Der Legende nach fragte ihn einer der Goldschürfer eines Tages, ob er statt robuster Zeltplanen auch stabile Hosen verkaufen könnte, die nicht so schnell zerschleißen wie herkömmliche Hosen. Levi Strauss ging mit diesem Mann zu einem Schneider und ließ für ihn eine Hose aus Zeltstoff fertigen.

Strauss experimentierte bald darauf mit neuen Stoffen und stieß so auf den sehr dicht gewebten Baumwollstoff aus Nîmes, der mit Indigo blau gefärbt wurde. Der Stoff wurde aufgrund seiner Herkunft Denim genannt ("de Nîmes").

Ein weiteres Merkmal der Jeans sind die Nieten an den Hosentaschen. Diese Idee stammte allerdings von dem Schneider Jacob Davis, der damit die Nähte stabiler machte. Er wollte seine Erfindung patentieren lassen und wandte sich aus Geldmangel an Strauss. Der wiederum stieg in die Erfindung mit ein und beide meldeten im Jahr 1873 das Patent an: Die Jeans war geboren.

Da Levi Strauss nie verheiratet war und auch selbst keine Kinder hatte, hinterließ er seine Firma an seine vier Neffen. Levi Strauss & Co. ist bis heute ein Familienunternehmen, es beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeitern weltweit. Levi Strauss bleibt uns heute noch täglich mit seiner Erfindung in Erinnerung als einer der berühmtesten Deutschamerikaner mit einer interessanten und inspirierenden Auswanderer Lebensgeschichte.

Albert Einstein - Physiker

Jeder kennt das Bild von dem Mann mit wilden weißen Haaren und einer rausgestreckten Zunge. Albert Einstein ist der berühmteste und bedeutendste Physiker aller Zeiten. Keiner hat die Wissenschaft so beeinflusst, wie der deutsche USA Auswanderer Albert Einstein. Natürlich haben sich in den USA alle Universitäten darum gerissen, den gebürtigen Ulmer als Gastprofessor zu engagieren. Der Princeton University gelang es Einstein zu überzeugen: Im Jahr 1920 war er zum ersten Mal in den USA und hielt Vorlesungen über seine Relativitätstheorie. Zwischen 1930 und 1933 Einstein pendelte Albert Einstein zwischen Deutschland und Kalifornien.

Bei seinem Aufenthalt am California Institute of Technology (CalTECH) in Pasadena erfuhr er von der Machtergreifung Hitlers und entschied nie wieder deutschen Boden zu betreten. Am 17. Oktober 1933 wanderte Albert Einstein somit in die USA aus und begab sich in seiner neuen Wahlheimat nach Princeton, New Jersey. An der Universität Princeton begann er seine Arbeit am Institute for Advanced Studies. Nur wenige Jahre später, am 1. Oktober 1940, hat Einstein die US Staatsbürgerschaft erhalten. Er verbrachte den Rest seines Lebens in Princeton und wohnte bis zu seinem Tode im gleichen Haus.

In der jüngeren Auswanderergeschichte seien beispielsweise der Schauspieler Armin Mueller-Stahl, Model Heidi Klum und der ehemalige Fußballprofi und Trainer Jürgen Klinsmann zu nennen.

Wie finde ich eine Wohnung in den USA?

Wenn Sie sich für einen Umzug in die USA entschieden haben, geht es an die Wohnungssuche. Wichtig dafür ist ein Job, denn in den USA wird ein großer Teil des Gehaltes für die Wohnungs- bzw. Hausmiete verwendet.

Viele GreenCard Besitzer kommen zunächst bei Freunden oder Verwandten unter und natürlich ist die Wohnungssuche aus der Entfernung (z. B. im Vorfeld aus Deutschland) zwar online möglich, aber schwer. Außerdem wollen sich die meisten Vermieter einen persönlichen Eindruck vom zukünftigen Mieter verschaffen und Sie kennenlernen. Für Sie wiederum ist es schwierig, sich für oder gegen eine Immobilie zu entscheiden, die Sie nie zuvor gesehen oder betreten haben. Am besten funktioniert die Wohnungssuche somit vor Ort in den USA.

Doch wer nach einer Wohnung oder einem Haus sucht, wird zunächst mit zahlreichen Fachbegriffen konfrontiert. Damit die englische Sprache keine Hürde bei der Suche ist, haben wir hier die wichtigsten Begriffe für Sie aufgelistet und geben außerdem ein paar allgemeine Tipps, wie Sie eine schöne Unterkunft für sich finden können:

  • Halten Sie Ausschau nach „Apartment Available" oder „For Rent" Schildern auf Gebäuden und am schwarzen Brett in Supermärkten und öffentlichen Gebäuden wie Bibliotheken und Gemeindezentren.
  • Schauen Sie in der Lokalzeitung in den Teil „Classified Ads" oder „Classifieds". Suchen Sie dort die Rubrik „Apartments for Rent" und „Homes for Rent". Hier finden Sie - ähnlich wie im deutschen Immobilienteil - eine Übersicht über die freien Immobilien, Ihre Lage und Ausstattung.
  • Nehmen Sie sich das örtliche Telefonbuch zur Hilfe und schauen Sie dort unter der Rubrik „Property Management" nach Firmen, die Immobilien vermieten. Ähnlich wie bei einem Immobilienmakler müssen Sie, wenn Sie professionelle und schnelle Hilfe in Anpruch nehmen, eine Gebühr zahlen.
  • Bitten Sie Freunde und Verwandte sich nach freien Wohnungen umzuhören und zu helfen.
  • Kontaktieren Sie einen Immobilienmakler oder überprüfen Sie verschiedene Seiten im Internet

Als GreenCard Besitzer haben Sie das Recht, eine Wohnung oder Haus in den USA zu mieten. Trotzdem sollten Sie einige Dinge beachten, bevor Sie den Vertrag unterschreiben. Viele Vermieter fordern bei der Bewerbung Ihre Social Security Number an. Falls Sie noch keine Social Security Card haben, verwenden Sie einfach Ihre GreenCard (Permanent Resident Card) als Ausweis. Als Beschäftigungsnachweis dient Ihr Lohnzettel. Falls Sie noch keinen Job bzw. nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen, darf jemanden für Sie bürgen.

Mietvertrag

Bevor Sie den Mietvertrag unterschreiben, sollen Sie sich ganz sicher sein, dass Sie die Vertragsbedingungen wirklich verstehen. Wie sieht es mit der Laufzeit des Mietvertrags aus? Wie lange ist die Kündigungsfrist (in der Regel 30 Tage)? Bezieht sich der Mietpreis auf die Kaltmiete oder Warmmiete („utilities included“ bzw. „utilites not included“). Und was ist zu den Nebenkosten zu zählen (z. B. Gas, Strom, Wasser, Müllabfuhr usw.)? Nehmen Sie sich Zeit alle Klauseln ganz genau zu studieren. Bitten Sie Freunde und Verwandte um Hilfe, wenn Sie Fragen haben.

Ein Haus in den USA kaufen

Für viele Menschen, die den großen Schritt in die USA wagen, ist der Hauskauf Teil des amerikanischen Traums. Ein Haus zu kaufen hat zwar viele Vorteile, bringt aber auch viel Verantwortung mit sich. Immobilienmakler können Ihnen bei der Haussuche behilflich sein. Am Besten Sie fragen Freunde oder Arbeitskollegen, ob Sie einen Makler empfehlen können - so haben Sie gleich einen vertrauensvollen Ansprechpartner. Wie auch in Deutschland müssen viele Amerikaner für den Hauskauf einen Kredit aufnehmen, was in Amerika auch „mortgage" genannt wird. 

Des Weiteren sollten Sie sich unbedingt um eine Versicherung kümmern, um sich vor hohen Schadenszahlungen zu schützen. Amerikanischen Versicherungen übernehmen in der Regel die Kosten, die durch Unwetter, Feuer oder Einbruch entstehen. Genaueres sollten Sie direkt mit der Versicherung besprechen.

Tipp: Vergessen Sie nicht Ihre neue Adresse der US Einwanderungsbehörde (U.S. Citizenship and Immigration Services) zu mitteilen.

Wie werde ich US Staatsbürger?

Die Teilnahme an der GreenCard Lotterie war der erste Schritt, der zweite war die Auswanderung in die USA und mit jedem Tag, den Sie in den USA leben, fühlen Sich sich ein Stück mehr Zuhause. Der nächste Schritt zur Erfüllung des amerikanischen Traums ist die Einbürgerung.

US Staatsbürger zu werden bedeutet, Loyalität zu den Vereinigten Staaten zu geloben, Bindungen gegenüber anderen Ländern abzutreten und die Verfassung der Vereinigten Staaten zu respektieren, zu schützen und aufrechtzuerhalten. Durch die Annahme der US Staatsbürgerschaft werden einer Person alle Pflichten eines US Amerikaners auferlegt und im Gegenzug erhält man bestimmte Rechte und Privilegien, die sonst nur Amerikanern vorbehalten sind.

Als US Staatsbürger haben Sie beispielsweise das Wahlrecht und können mitentscheiden, wer der nächste Präsidenten der Vereinigten Staaten wird. Außerdem können Sie als Geschworener (Jury) zu einer Gerichtsverhandlung eingeladen werden und sich für Ämter in Bundes-, Staats-und Regionalbehörden bewerben. Für US Staatsbürger gibt es zudem keine Beschränkungen, wie oft oder wie lange sie sich im Ausland aufhalten. Darüber hinaus können nahe Verwandten von US Staatsbürgern eine GreenCard beantragen.

Der Prozess zur Erlangung der US Staatsbürgerschaft nennt sich Einbürgerung (Naturalization). GreenCard Besitzer oder Kinder von amerikanischen Staatsbürgern können sich einbürgern lassen. Um die amerikanische Staatsbürgerschaft zu beantragen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Mindestalter zum Zeitpunkt der Beantragung (Application for Naturalization) beträgt 18 Jahre
  • Sie sind seit mindestens fünf Jahren in den USA mit „permanent resident“ Status (GreenCard) wohnhaft oder seit mindestens drei Jahren in den USA mit einem US Staatsbürger verheiratet und zusammenlebend.
  • Sie haben innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens 30 Monate innerhalb der USA verbracht bzw. innerhalb der letzten drei Jahre mindestens 18 Monate, wenn Sie mit einem US Staatsbürger verheiratet sind und zusammenleben.
  • Sie haben vor Beantragung des Einbürgerungsprozesses drei Monate oder mehr im gleichen US Bundesstaat oder USCIS Bezirk gelebt.
  • Sie müssen einen Englischtest und einen Einbürgerungstest (Civics Test) bestehen und Ihr Verständnis der US Verfassung nachweisen.
  • Sie wahren und respektieren die Gesetze der Vereinigten Staaten und reflektieren dies durch Ihr Verhalten (sogenannter „Good Moral Character”).
  • Sollte einer der folgenden Punkte auf Sie zutreffen, müssen Sie sich womöglich einem abweichenden Antragsprozess unterziehen:
  • Sie, Ihr Ehepartner, Kind oder verstorbenes Elternteil haben in der US Armee gedient.
  • Sie sind „U.S. National”. Sie oder Ihre Eltern wurden auf ehemaligen amerikanischen Grund geboren.
  • Sie erlangten Aufenthaltsrecht im Zuge des Amnestie Gesetzes von 1986.
  • Sie sind Flüchtling oder Asylbewerber.
  • Sie sind mit einem US Staatsbürger verheiratet, der häufig im Ausland stationiert ist.
  • Sie haben Ihre US Staatsbürgerschaft unter einem früheren Gesetz durch Heirat mit einem Nicht US Staatsbürger verloren.
  • Sie sind bei einer bestimmten Art von Unternehmen oder gemeinnützigen Organisation angestellt.
Wer erfolgreich die US Staatsbürgerschaft beantragt, kann sehr stolz sein und den US Pass sein Eigen nennen.

Doppelte Staatsbürgerschaft
Wer die amerikanische Staatsbürgerschaft annehmen möchte, fragt sich verständlicherweise auch, was mit seiner bisherigen Staatsbürgerschaft, z. B. deutschen Staatsbürgerschaft, geschieht. Kann die alte Staatsbürgerschaft laut US Gesetz beibehalten werden? Nach US Recht müssen sich Personen nicht für eine einzige Staatsbürgerschaft entscheiden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass in den USA eine doppelte Staatsbürgerschaft möglich ist.
Wer zusätzlich zur deutschen Staatsbürgerschaft die amerikanische Staatsbürgerschaft annehmen möchte, kann die deutsche auch behalten und wird dann Doppelstaatsbürger. Wichtig: Informieren Sie sich vor der US Einbürgerung darüber, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um die deutsche Staatsbürgerschaft zu behalten (Begründungen, Nachweise etc.).