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20 Jahre GreenCard

Als GreenCard-Gewinner Noel Karrasch die Gewinnbenachrichtigung im Briefkasten findet, packt er ohne zu zögern seine Koffer. Sein einziges Problem: Er kann gar kein Englisch. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von The American Dream blickt Noel für uns zurück auf seine ersten Schritte in den USA und gibt allen, die vom Leben in Amerika träumen, einen wichtigen Rat.

Noel, weißt du noch, wie es sich vor 20 Jahren angefühlt hat, als du deine GreenCard-Gewinnbenachrichtigung bekommen hast?

Ja, das war unglaublich. Ich war immer USA-Fan gewesen. Als ich mich für die GreenCard Lotterie angemeldet habe, war ich gerade aus dem Florida-Urlaub zurück und habe einfach aus diesem Urlaubsfeeling heraus bei The American Dream mitgemacht - damals noch für 80 D-Mark - und es danach erstmal wieder vergessen. 

Irgendwann kam eine Postkarte, die so ungefähr sagte: „Die GreenCard-Ziehung steht an, guck ab und zu in deinen Briefkasten.” Ich habe nicht dran geglaubt. Später kam die Gewinnbenachrichtigung und ich habe immer noch nicht dran geglaubt.  

Dann habe ich bei The American Dream angerufen und das Team sagte zu mir: „Ja, du hast gewonnen!” Ich habe immer noch nicht dran geglaubt. Das war meine Reaktion.

Aber ich hatte eine sehr niedrige Case Number, was heißt: Wenn alle GreenCard Lotterie Voraussetzungen erfüllt sind und die Papiere vollständig zurückgeschickt werden, dann bekommt man eine GreenCard. 

(Anm. d. Red: Mittlerweile kann Noel es auch selbst glauben.)

Zusammen mit seiner Frau Rita wohnt Noel heute im eigenen Haus in Rock Hill, South Carolina

Wie war die Zeit von der Gewinnbenachrichtigung bis zum Umzug in die USA? Gab es Hürden? Wie hast du sie überwunden?

Ich konnte damals überhaupt kein Englisch. Also habe ich immer bei The American Dream angerufen. Das Formular für das Immigrantenvisum habe ich zusammen mit euren Mitarbeitern über das Telefon ausgefüllt. Das schönste an eurer Firma: Da ist nie eine Maschine dran gewesen. Es hat immer sofort jemand den Hörer abgenommen und mit mir gesprochen.

Ihr habt mir wirklich sehr geholfen - fast wie ein Personal Assistant. Das habe ich seitdem nie wieder irgendwo erlebt - selbst in Amerika, wo eigentlich ja der Customer Service immer sehr gut ist. 

Auch beim GreenCard Interview war das so: Ich habe einfach die Empfehlungen von The American Dream befolgt. Deshalb waren es bei mir keine wirklichen Hürden, sondern eher ein Prozess. Ich war ziemlich nervös, aber das gehört wohl dazu. 

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Warum hattest du dich damals überhaupt für The American Dream entschieden?

Ich wusste zum Zeitpunkt der Bewerbung noch gar nicht, was eine GreenCard ist. Ich war einfach noch im „Sunny Florida”-Feeling und habe eure Werbung im Videotext gesehen: „Leben und arbeiten in den USA” - das werde ich nie vergessen! Da habe ich einfach bei euch angerufen und so fing alles an.

The American Dream wird dieses Jahr 25 jahre alt!

Wie war der Moment deiner Einreise in die USA als offizieller GreenCard-Inhaber? 

Ich bin um Mitternacht zuhause los: Frankfurt Airport, London, Miami. Als ich in Miami ankam, war ich natürlich voller Freude, aber ich hatte auch große Angst. Ich wusste ja nicht, was das jetzt wird. 

Ich kannte niemanden, ich konnte kein Englisch … ich hatte einfach nur eine GreenCard und bin losgeflogen. Das einzige, was ich bei der Abreise wusste: Wenn ich das jetzt nicht mache, dann werde ich es bis ans Ende meines Lebens bereuen. 

Als ich dann angekommen bin, hatte ich jemanden, der mir ein Zimmer vermietet hat. Das war alles. So hat alles angefangen. 

Der Moment der Einreise war überwältigend. Ich habe in Miami ja quasi heiligen Boden betreten. Die Einwanderungsbehörde hat mich über zwei Stunden interviewt und ich habe kein Wort verstanden. Das war aufregend.

Meine erste Amtshandlung als Permanent Resident war, nach Bonita Springs zu fahren (das liegt in Florida zwischen Naples und Fort Myers), mir ein Zimmer zu mieten und mich in Ruhe umzusehen. Wo bin ich hier, was mache ich jetzt? Das war überwältigend, weil ich dieses „Was mache ich jetzt?” eigentlich immer im Hinterkopf hatte.

Die ersten Tage drehten sich um Social Security, Bankkonto und was man halt so machen muss. Damals gab es das Internet auch noch nicht in der Form wie heute, dass man schnell mal alle Informationen nachschlagen konnte.

Ich bin mehr oder weniger ins Blaue gereist und wusste viele Dinge gar nicht: Zum Beispiel, was ein Credit Score ist. Meine Vermieterin hat mir bei allem geholfen.

Wenn er nicht gerade in seinem „Happy Place”, den Universal Studios in Orlando ist, dann widmet Noel sich seinen Hobbies: „Zurück in die Zukunft, American Football mit den Carolina Panthers und seinem Jaguar mit der Heimat im Nummerschild: Halle/Saale.

Wie hat das Leben in den USA dich als Mensch verändert? 

Die USA haben mir beigebracht, positiv zu denken und keine Angst davor zu haben, etwas Neues anzufangen. Ich habe gelernt, dass man alles erreichen kann, wenn man will. 

Diese Mentalität hatte ich in Deutschland nicht und ich glaube nicht, dass ich sie bekommen hätte. In Deutschland war ich vorsichtiger und pessimistischer. 

Hier in Amerika kannst du alles schaffen. Natürlich muss man hart arbeiten - man bekommt hier nichts geschenkt. Wer hinten runter fällt, der steht halt wieder auf und fängt nochmal an. Diese amerikanische Mentalität hat mich geprägt.

Was ist für dich das Schönste an deinem Leben in Amerika?

Was Noel am meisten liebt, sind die Reisen quer durch das Land. USA-Urlaube sind bei ihm kurz, aber intensiv. Da darf auch schon mal ein Helikopter gebucht werden, um den Grand Canyon oder den Hoover Dam zu erkunden.

Das Schönste in den USA ist eigentlich das Reisen. Viele denken immer, die Amerikaner hätten gar keinen Urlaub, aber wir machen eben ganz viel Kurzurlaub. Ich nehme mir zum Wochenende einen Tag frei und bin dann einfach mal drei Tage lang in Orlando.

Der ganze Lebensstil ist entspannter. Man fühlt sich nicht so ausgelaugt. Ich bin jetzt an einem Punkt in meinem Leben, wo ich mir das Reisen leisten kann. Das Schönste ist das Freisein. Man kann hier machen, was man will - mehr oder weniger. 

Man hat Rückschläge und denkt manchmal, es geht nicht weiter. Aber es geht immer weiter. Hier in den USA wird man auch nicht blöd angeguckt, wenn etwas nicht klappt.

Noel ist ein großer Dallas-Fan. Durch sein Leben in den USA konnte er sich einen Kindheitstraum erfüllen und die Schauspieler seiner Lieblingsserie treffen.

Welchen Rat würdest du anderen Leuten mit auf den Weg geben, die von einer GreenCard und dem Leben in den USA träumen? 

Mein Rat an alle, die in die USA wollen: Nicht aufgeben! 

Dazu gehört auch: Wer beispielsweise ein Ingenieur in Deutschland ist, der darf sich nicht zu schade sein, beim Neustart in den USA erst einmal ein paar Schritte zurück zu gehen und vielleicht einem anderen Job anzufangen.

Ich habe damals - weil ich ja noch kein Englisch konnte - in Florida gegen Bezahlung Golfbälle aufgesammelt, sauber gemacht und den reichen Golfspielern zurückgegeben. Man muss manchmal seine Erwartungen ein bisschen zurückschrauben und klein anfangen. Danach ist aber alles möglich. 

Mit deinem heutigen Wissen nach 20 Jahren in den USA: Würdest du dich wieder genauso entscheiden?  

Ja, zu hundert Prozent. Was ich hier erreicht habe, hätte ich wahrscheinlich in Deutschland nicht erreicht. Das kann man natürlich nicht beweisen, aber in den USA stehen einem alle Türen offen, wenn man will und wenn man hart arbeitet. 

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