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Mit der GreenCard nach Las Vegas

Vor zehn Jahren ist GreenCard-Gewinner Thomas von Deutschland nach Las Vegas ausgewandert. Zum 25. Geburtstag von The American Dream schaut er mit uns zurück auf seine Anfangszeit in den Staaten und gibt allen, die vom Leben in den USA träumen, einen wichtigen Rat.

Anfangs wollte Thomas nicht so recht glauben, dass er wirklich in der GreenCard Lotterie gewonnen hatte, denn es war erst seine zweite Teilnahme. Schließlich aber schnappte der Tourismusexperte sich seine Ehefrau und machte sich auf den Weg in die USA. Heute wohnen die beiden in Las Vegas.

Thomas, du hast nach deinem Umzug in die USA eine Firma gegründet. Wie ist es, sich dort selbständig zu machen?

Ich hatte bereits eine Firma in Deutschland, als ich in die USA gekommen bin und habe hier dann noch eine weitere gegründet. Deshalb kannte ich alles schon ein bisschen. Ich machte hier aber die Erfahrung, dass es in den USA relativ einfach ist. Natürlich braucht man einen Steuerberater, aber man kann einfach online eine Firma gründen und dann loslegen.

Was hast du alles unternommen, um von Deutschland aus deinen USA-Traum wahr zu machen?

Ich war vorher schon mehrfach in den USA und dort mit einem B-Visum im ganzen Land unterwegs. Ich kann nicht sagen, dass ich damals den Traum vom Auswandern hatte, weil es für mich durch das Tourismus-Business einfach ganz normal war, immer wieder in den Staaten zu sein. Trotzdem habe ich irgendwann an der GreenCard Lotterie teilgenommen und direkt bei der zweiten Ziehung gewonnen.

Ein USA-Tourist steht auf einem Felsvorsprung an einem Canyon

Vor seiner Auswanderung war Thomas oft mit einem B-Visum (Besuchervisum) in den USA.

Wie hat es sich damals angefühlt, als du deine Gewinnbenachrichtigung bekommen hast?

Die Gewinnbenachrichtigung kam per E-Mail, und ehrlich gesagt habe ich gedacht: „Das ist bestimmt wieder so eine Spam-E-Mail, das kann ja nicht sein.” Nachdem ich mir das dann aber etwas genauer angeguckt habe und der Absender tatsächlich The American Dream war, schien da ja etwas dran zu sein an dem Gewinn.

Dann habe ich erstmal meiner Frau in die Firma eine E-Mail geschrieben. Die hatte allerdings schon völlig vergessen, dass wir in der GreenCard Lotterie mitgespielt hatten und konnte mit meinem Hinweis, dass wir die „grüne Karte” gewonnen haben, gar nichts anfangen.

(Anm. d. Red.: Wenn ein Ehepartner in der GreenCard Lotterie gewinnt, bekommt der Rest der Familie automatisch ebenfalls eine GreenCard.)

Zwei GreenCards liegen auf einem Priority Mail-Umschlag

Auf seinem Weg zur GreenCard wurde Thomas von der The American Dream-Community begleitet.

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Warum hattest du dich damals für The American Dream entschieden?

The American Dream macht es einem relativ einfach — hier in Amerika sagt man immer „hassle-free“. Man muss im Endeffekt immer nur ein Foto hochladen, ein paar grundsätzliche Informationen durchgeben und schon landet die Bewerbung bei den amerikanischen Behörden.

Wenn es im ersten Jahr nicht gleich klappt, dann kannst du sagen: „Ach, machst du einfach im nächsten Jahr nochmal mit.“ Du hast damit keinen Ärger, weil immer jemand guckt, ob alles in Ordnung ist, damit du nicht durchfällst.

Wie war die Zeit von der Gewinnbenachrichtigung bis zum Umzug in die USA?

Das ist ja ein sehr langer Zeitraum. The American Dream hilft einem da unheimlich weiter, weil man dort Kontakt mit den Leuten hat, die in den letzten Jahren gewonnen haben.

Man muss erstmal zum Konsulat gehen und alle möglichen Papiere einreichen, Nachweise erbringen und zum Impfen gehen. Natürlich ist man irrsinnig nervös, wenn es zum Konsulat geht. Wer weiß, ob die Behörden nicht vielleicht genauso strikt sind wie bei der Einreise in die USA? Das war aber im Konsulat kein bisschen so, sondern relativ einfach.

Danach haben wir auch sehr schnell unsere Pässe mit dem Visum bekommen und haben dann kurze Zeit später einen Flug in die USA gebucht. Wir waren damals erstmal in Florida unterwegs. Es war eigentlich alles ganz leicht.

Thomas steht am Straßenrand vor einem amerikanischen Landschaftspanorama

Thomas lebt täglich den Traum vieler USA-Fans, warnt aber auch: ‚‚Es ist etwas komplett anderes, in einem Land Urlaub zu machen oder dort zu wohnen.”

Wie hat The American Dream dich auf deinem Weg unterstützt?

Die Unterstützung durch The American Dream war vor allem nach der Gewinnbenachrichtigung wesentlich. Ich hatte aber nicht das Gesamtpaket gebucht, wo gleich die Flugtickets in die USA mit drin sind — das kann man bei The American Dream ja auch buchen — sondern nur das Basispaket.

Wichtig war für mich vor allem der Zugang zur Gewinner-Community. Dort kann man sich mit allen anderen Gewinnern austauschen: Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Waren sie schon beim Konsulat, und beißen sie einem dort den Kopf ab? Wie ist es wirklich, in die USA auszuwandern? An was muss man alles denken? Was haben die Gewinner als erstes gemacht?

Man kann von den Fehlern der anderen lernen, aber es ist auch sehr beruhigend, wenn man hörst: Es ist alles relativ easy.

Erinnere dich noch einmal für uns zurück: Wie war deine erste Einreise in die USA als offizieller GreenCard-Besitzer?

Ich bin zusammen mit meiner Frau eingereist, die natürlich auch die GreenCard bekommen hat, und wir hatten bei der Einreise noch unser Röntgenbild (Anm. d. Red: von der medizinischen Untersuchung durch eine von der US-Botschaft anerkannte Vertragsarztpraxis, Panel Physician) in einer Rolle unterm Arm. Wir kamen zum Einreiseschalter, die sahen das mit dem Visum und haben uns erstmal in einen Hinterraum gewunken.

Das ist dann erstmal ziemlich befremdlich, wenn man mit irgendwelchen Beamten in einen Raum geht, um interviewt zu werden. Es war aber wirklich halb so schlimm. Die Beamten wollten wissen, wo wir wohnen wollen und ob wir jetzt wirklich in die USA umziehen. Es war auch viel Smalltalk dabei. Sie waren unheimlich nett und freundlich. Man hatte den Eindruck, als würden sie einen willkommen heißen. Das war alles sehr easy. Ganz einfach.

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Was war das erste, was du als „Permanent Resident“ in den USA gemacht hast?

Als erstes habe ich mir eine Wohnung gekauft. Man muss ja als GreenCard-Inhaber in die USA umziehen, um die GreenCard auch behalten zu dürfen. Den Umzug kann man natürlich am besten nachweisen, indem man einen festen Wohnsitz in den USA hat — mit den entsprechenden Rechnungen für Strom, Gas und was man so alles braucht.

Nach dem Wohnungskauf konnte ich mir gemütlich ein bisschen mehr von den USA anschauen und in alle Ecken reisen, die ich vorher noch nicht gesehen habe.

Thomas' Garten mit Aprikosenbaum, Thomas am Mount Rushmore National Memorial

Zuhause und auf Reisen: Thomas hat mittlerweile fast alle Ecken der USA gesehen.

Hast du dich nach ein paar Jahren als GreenCard-Inhaber auch für die amerikanische Staatsbürgerschaft entschieden?

Ja, ich habe mich tatsächlich nach fünf Jahren GreenCard-Besitz für die amerikanische Staatsbürgerschaft entschieden, weil ich mich hier einfach so wohl gefühlt habe. Ich wollte Amerikaner sein.

Wenn man dann Staatsbürger ist, dann hat man keine Schwierigkeiten, wenn man länger im Ausland bleiben will. Und man läuft natürlich auch nicht Gefahr, dass man die GreenCard aus irgendwelchen Gründen wieder abgenommen bekommt. Es gibt einem noch mal mehr Sicherheit.

Welchen Rat würdest du anderen Leuten mit auf den Weg geben, die von einem Leben in den USA träumen?

Macht euch schlau, welche Möglichkeiten ihr habt. Zum einen könnt Ihr an der GreenCard Lotterie teilnehmen (was manchmal auch ein paar Jahre dauern kann, bis man gezogen wird), oder ihr überlegt, ob ihr eventuell erst einmal mit einem Visum in die USA einreisen möchtet, um hier zum Beispiel eine Firma aufzubauen.

Werdet euch darüber im Klaren, was ihr in den USA machen wollt und ob das wirklich gebraucht wird. Es gibt gewisse Berufe, mit denen man hier in den USA gutes Geld verdienen kann: Handwerker zum Beispiel, oder auch IT-Berufe.

Und es gibt andere Berufe, mit denen man hier nicht so gefragt ist. Man kann einen noch so guten Lebenslauf haben: Das Leben geht erst richtig los, wenn man hier in die USA eingewandert ist und Bewerbungen schreibt.

Eine tropisch anmutende Seelandschaft im Wohnviertel in Las Vegas

Wohnen unter Palmen: Thomas’ Wohngegend ist eine Seenlandschaft mitten in der Wüstenstadt.

Und wenn man sich entscheidet, ein Business aufzubauen, dann muss man sich vorher im Klaren sein, ob das Business überhaupt gebraucht wird. Mit einer Bratwurstbude zum Beispiel wird man eher Scheitern.

Es gibt einen Unterschied zwischen einem Urlaub in den USA und dem Leben hier. Menschen, die z. B. nach Florida auswandern, erzählen mir immer wieder, dass sie den Strand kaum noch sehen, an dem sie sich in ihrem Urlaub aber immer unter Palmen aufgehalten haben. Ich wohne in Las Vegas, sehe aber den Las Vegas Strip so gut wie gar nicht. Um ehrlich zu sein, habe ich auch kein Interesse daran.

Es ist deutlich anders, in dem Land oder der Stadt zu leben, in der man vorher nur Urlaub gemacht hat. Und was vielen auch nicht klar ist: Eine Auswanderung kostet Geld. Egal, ob man sich irgendwas kaufen will oder was mieten will: Du hast erstmal keinen Credit Score, und wenn du ein Auto kaufen willst, dann musst du das bar zahlen. Oder wenn du eine Wohnung mieten willst, dann musst du ohne Credit Score mehr Kaution zahlen. Ohne Moos nix los!

Was ist für dich das Schönste am Leben in den USA?

Es ist deutlich entspannter. Die Menschen und das Leben sind entspannter. Arbeiten muss man zwar immer noch viel, und es ist teurer, aber das Leben ist halt anders. Und so verändert man sich dann auch. Man wird ruhiger und sieht viele Sachen gelassener — außer im Straßenverkehr! Da kann ich mich immer noch aufregen, wie manche Leute Auto fahren. Aber das ist auch auf der ganzen Welt so, und das wird auch immer so bleiben.

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